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Futterallergie beim Pferd

 

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Diagnose:

Wie wird eine Futterallergie beim Pferd diagnostiziert?

Eine Futterallergie beim Pferd zu diagnostizieren, stellt eine Herausforderung für den Tierarzt dar. Zunächst ist es notwendig, alle anderen möglichen Ursachen für die Symptome auszuschließen, beispielsweise einen Befall mit Parasiten wie Milben oder Läusen. Der Befall mit Madenwürmern (Oyxuren) kann ähnliche Symptome wie bei einer Futterallergie hervorrufen. Auch eine Atopie (Neigung zu allergischen Reaktionen) sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Insektenbissen äußern sich mit gleichen Beschwerden.

Die einzige bis heute sichere Methode, um eine Futterallergie beim Pferd festzustellen, ist die Ausschlussdiät (Eliminationsdiät). Hierbei füttert der Besitzer eine spezielle vom Tierarzt verordnete Diät, die frei von den wahrscheinlich unverträglichen Bestandteilen ist. Eine gute Eliminationsdiät setzt sich aus einer einzigen Eiweiß- und einer einzigen Kohlenhydrat-Quelle zusammen, die das Pferd bis dahin bestenfalls noch nicht gefressen hat. Diese Eliminationsdiät muss über mehrere Wochen bis Monate durchgeführt werden (meist acht bis zwölf Wochen). Bessern sich die Symptome, so ist es wahrscheinlich, dass eine Futterallergie Ursache der Beschwerden war. Meist kommt es innerhalb von vier bis sechs Wochen zu einer ersten Besserung der Symptome.

Um bestimmte Allergene nachzuweisen, auf die das Pferd reagiert, können Allergie-Tests durchgeführt werden. Im Fall einer Futterallergie beim Pferd ist ihre Zuverlässigkeit jedoch nicht wissenschaftlich gesichert.

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Behandlung:

Wie kann eine Futterallergie beim Pferd behandelt werden?

Um eine Futterallergie beim Pferd zu behandeln, passt der Tierarzt die Fütterung an. Nachdem andere Ursachen für die Symptome ausgeschlossen wurden, stellt der Tierarzt durch eine Ausschlussdiät (Eliminationsdiät) fest, dass das Pferd an einer Futterallergie leidet. Eine Eliminationsdiät ist eine spezielle Diät, bei der das Pferd nur wenige Eiweiß- und Kohlenhydrat-Quellen erhält. In diesem Zeitraum, meist über acht bis zwölf Wochen, darf das Pferd keine anderen Futtermittel zu sich nehmen. Kommt es darunter zu einer Besserung der Symptome, ist eine Futterallergie wahrscheinlich.

Nun füttert der Besitzer in Rücksprache mit dem Tierarzt immer neue Futterbestandteile in bestimmten Abständen hinzu. Auf diese Weise lässt sich der unverträgliche Futterbestandteil feststellen. Das Pferd erhält sein weiteres Leben lang eine ausgewogene spezielle Nahrung, in welcher der unverträgliche Futterbestandteil nicht enthalten ist.

 Prognose:

Wie ist die Prognose einer Futterallergie beim Pferd?

Die Prognose einer Futterallergie beim Pferd ist schwer zu beurteilen, da der Verlauf individuell sehr unterschiedlich sein kann. Außerdem sind Futterallergien beim Pferd noch nicht sehr bekannt. Bei anderen Tierarten ist die Prognose einer Futterallergie in der Regel gut, wenn es gelingt, die unverträglichen Futterbestandteile auszumachen und sie bei der Fütterung zu vermeiden.

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