Schwarzkopf-Krankheit (Histomonose) beim Vogel

Diagnose:

Wie wird die Schwarzkopf-Krankheit (Histomonose) beim Vogel diagnostiziert?

Einen ersten Hinweis auf die Schwarzkopf-Krankheit beim Vogel gibt der schwefelgelbe Kot. In einer Kotprobe lässt sich der Erreger nachweisen – allerdings nur innerhalb weniger Stunden nach dem Absetzen.

Beim toten Vogel zeigen sich an der Leber die für die Schwarzkopf-Krankheit typischen Gewebeveränderungen. Mittels Gewebeproben aus dem Blinddarm ist der Erregernachweis ebenfalls möglich. Der Blinddarm ist stark entzündet und zum Teil komplett mit eitriger Flüssigkeit gefüllt.

Behandlung:

Wie kann die Schwarzkopf-Krankheit (Histomonose) beim Vogel behandelt werden?

Bei Vögeln, die zur Lebensmittelgewinnung dienen, sind keine Medikamente zugelassen, um die Schwarzkopf-Krankheit zu behandeln. Heimvögel erhalten dagegen für 10 bis 14 Tage sogenannte Imidazole, insbesondere Ronidazol. Die Medikamente werden im Trinkwasser aufgelöst.

Zudem gehört die Bekämpfung des übertragenden Fadenwurms zur Therapie der Schwarzkopf-Krankheit. Da die Behandlungsmöglichkeiten der Histomonose beim Vogel insgesamt begrenzt sind, ist es wichtig, einer Infektion mit den Einzellern vorzubeugen.

Prognose:

Wie ist bei der Schwarzkopf-Krankheit (Histomonose) beim Vogel die Prognose?

Die Prognose der Schwarzkopf-Krankheit beim Vogel ist eher günstig. Mindestens die Hälfte der erkrankten Tiere überlebt die Histomonose.

Da bei Nutztieren, die zur Lebensmittelgewinnung dienen, keine medikamentöse Behandlung zugelassen ist, spielt die Vorbeugung der Schwarzkopf-Krankheit beim Vogel eine wichtige Rolle.

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