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7 Tipps zur Wellness für Hunde

Publiziert: Mittwoch, 22. Mai 2013

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Hund wird massiert

Ausgiebige Massagen sind Entspannung und Wellness für Hunde. Foto: vetproduction

Entspannung, Ernährung und Gesundheit – um dem Alltagsstress entgegenzuwirken, hält sich der Wellness-Trend unter uns Menschen schon seit vielen Jahren. Dieser Trend überträgt sich zunehmend auch auf unsere Vierbeiner. Hunde benötigen zwar keine teuren Luxusprodukte, dennoch können Sie Ihrem Tier zum Beispiel mit ausgiebigem Hundesport, der richtigen Ernährung oder auch entspannenden Massagen regelmäßig etwas Gutes tun. Wir haben deshalb 7 Tipps zur Wellness für Hunde zusammengefasst.

 

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Wellness-Tipp 1: Gutes Futter für den Hund

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist der wichtigste Grundpfeiler für einen gesunden Hund. Die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen hält Ihren Hund dauerhaft fit und fördert sein Wohlbefinden. Wenn Sie für Ihren Hund Futter selber herstellen, achten Sie gezielt auf hochwertige und nährstoffreiche Produkte bei der Zusammenstellung. Aber auch wenn Sie fertiges Trocken- oder Nassfutter kaufen, sollten Sie stets auf die richtigen Inhaltsstoffe Wert legen.

 

Wellness-Tipp 2: Ausgiebige Haut- und Fellpflege

Viele Hunde genießen die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten beim sanften Fettbürsten. Durch regelmäßiges Bürsten, besonders bei Rassen mit starkem Haarausfall, können Sie alte Haare entfernen und Ihren Hund gleichzeitig mit einer leichten Massage verwöhnen. In der kalten Jahreszeit kann auch eine besondere Pflege für die Haut und Pfoten des Hundes erforderlich sein. Gerade die Pfoten sind durch das Streusalz und den Streusplitt im Winter stark beansprucht und können leicht spröde und rissig werden. Um solche Verletzungen zu vermeiden, können Sie die Pfoten Ihres Hundes im Winter mit einer Salbe oder einfachen Vaseline einreiben.

 

Wellness-Tipp 3: Hundesport

Der Begriff Wellness setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „well-being“ (Wohlbefinden) und Fitness zusammen und umfasst deshalb nicht nur die reine Entspannung, sondern auch sportliche Betätigung. Zur Wellness für Hunde gehört deshalb auch die richtige Portion Hundesport. Regelmäßiger Hundesport hält den Hund fit, stärkt seine Muskeln und sein Herz-Kreislauf-System. Ob Laufen, Wandern oder Radfahren, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Hund auch in Ihre eigenen sportlichen Aktivitäten einbinden können. Bei speziellen Hundesportarten, wie zum Beispiel beim Agility, kann der Hund zudem auch geistig gefordert werden.

 

Wellness-Tipp 4: Wasserspiele für den Hund

Wenn es wieder wärmer wird, kann Schwimmen eine willkommene Abwechslung für den Hund sein. Die meisten Hunde freuen sich über den Sprung ins kühle Nass. Doch Schwimmen macht vielen Hunden nicht nur Spaß, sondern hat gleichzeitig einen entspannenden und therapeutischen Effekt. Durch die Bewegungen im Wasser werden Muskeln und Gelenke schonend trainiert, ähnlich wie beim Aquatraining. Schwimmen ist auch für ältere Hunde ein geeignetes Wellness-Programm.

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Wellness-Tipp 5: Hundemassagen

Nach all dem Sport kann eine Massage den Hund entspannen. Durch die sanften Streichungen werden die Muskeln des Hundes gelockert und die Durchblutung gefördert. Eine Massage beim Hund wird häufig zu Therapiezwecken eingesetzt und dauert etwa fünf Minuten. Sie können eine Massage bei Ihrem Hund aber auch selber durchführen. Um die richtigen Grifftechniken zu erlernen, sollten Sie sich dazu eine kurze Anleitung beim Tierarzt einholen.

 

Wellness-Tipp 6: Physiotherapie beim Hund

Die Physiotherapie beim Hund ist eine etwas intensivere Form der Massage und sorgt gerade bei älteren Hunden für eine Entspannung der Muskeln und Gelenke. Sie ist schwerer in der Ausführung als die Massage und sollte deshalb zunächst nur vom Tierarzt durchgeführt werden. Bei einer fehlerhaften Behandlung können die Griffe zu Muskelanspannung und führen und einen gegenteiligen Effekt haben. Mit etwas Übung können Sie eine leichte Physiotherapie aber auch zu Hause durchführen und somit nicht nur zur Entspannung Ihres Hundes beitragen, sondern auch Gelenkerkrankungen vorbeugen.

Jetzt folgen:

 

Wellness-Tipp 7: Kurzer Wellnessurlaub mit dem Hund

Besonders wenn Sie in einer großen Stadt wohnen, freut sich der Hund darüber, mal raus ins Grüne zu fahren. Ein kleiner Ausflug oder ein kurzer Urlaub kann deshalb nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Hund entspannend sein. Sie müssen zu diesem Zweck nicht weit reisen. Achten Sie bei der Ortswahl jedoch darauf, dass der Hund vor Ort viele Auslaufmöglichkeiten hat, beispielsweise durch weitgängige Wiesen oder Wälder. Es gibt mittlerweile auch viele hundefreundliche Hotels, die ein gemeinsames Wellness-Programm für Sie und Ihren Hund anbieten.

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Martin Waitz
Datum: Dezember 2012
Quellen:
Hegewald-Kawich, H.: Unser Hund. Gräfe und Unzer, München 2008

Niemand H.G. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Thieme, Stuttgart 2006
Wolf, K.: Hunde – Spiel & Sport. Gräfe und Unzer Verlag, München 2009

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