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Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)

 

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Kaninchen

Kaninchenhaltern wird vom Blauen Eisenhut als Garten-Zierpflanze abgeraten. Foto: vetproduction

Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus, Echter Sturmhut) ist eine Garten-Zierpflanze, die wild wachsend vor allem im Mittelgebirge und den Alpen vorkommt. Die etwa 50 bis 150 Zentimeter hohe Staude zählt zu den Hahnenfuß-Gewächsen (Ranunculoideae) und zeichnet sich durch fünf- bis siebenfach geteilte dunkelgrüne Laubblätter sowie violette bis blaue, helmförmige Blüten aus.

Der Blaue Eisenhut zählt zu den giftigsten Pflanzen in Europa. Alle Teile der Pflanze enthalten das toxische Alkaloid Aconitin. Sein Beiname „Ziegentod“ lässt schließen, dass der Blaue Eisenhut äußerst gefährlich für Tiere ist. Tierhaltern wird daher von dieser Garten-Zierpflanze abgeraten. Ist Ihr Tier dennoch mit einem Blauen Eisenhut in Berührung gekommen, kann es zur Taubheit der betroffenen Körperstellen kommen. Wenn das Tier an einem Blauen Eisenhut geknabbert hat, empfiehlt es sich, sofort den Tierarzt aufzusuchen. Mögliche Symptome einer Vergiftung mit dem Blauen Eisenhut sind Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Zittern, Herzrhythmusstörungen und Atemnot bis hin zum Atem- und Kreislaufstillstand.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. M. Waitz
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Datum: Januar 2011
Quellen:
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2011)
Naef, C.: Merkblatt Giftpflanzen. Schweizer Hundemagazin 3/2003.
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.meb.uni-bonn.de (Abruf: Januar 2011)

 

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