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Federlinge beim Vogel

 

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Definition:

Vogel auf Ast

Federlinge befinden sich meist an der Unterseite der Flügel. Hier ein gesunder Vogel im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Foto: vetproduction

Was sind Federlinge beim Vogel?

Federlinge (Mallophagida) sind Parasiten, die im Gefieder eines Vogels leben. Sie gehören zur Gruppe der wirtsspezifischen Ektoparasiten (Außen-Parasiten). So gibt es beispielsweise Kanarien-Federlinge, Buchfink-Federlinge und Nymphensittich-Federlinge.

Neben Milben (Federmilben, Vogelmilben und Räudemilben) zählen Federlinge zu den Ektoparasiten, die beim Vogel am häufigsten auftreten. Flöhe, Zecken und Lausfliegen hingegen kommen bei Ziervögeln (als Heimtiere im Käfig gehaltene Vögel) nur sehr selten vor. Insgesamt sind Infektionen mit Ektoparasiten beim Vogel selten. Veränderungen, die mit einem Juckreiz beim Vogel einhergehen, werden in den meisten Fällen nicht durch Parasiten verursacht.

Die Federlinge beim Vogel sind mehrere Millimeter groß und befinden sich meist an der Unterseite der Flügel. Sie leben permanent im Gefieder ihrer Wirtsvögel; außerhalb des Vogels überleben sie nur wenige Tage. Die Parasiten können mit mehreren Spezies im Gefieder einer einzigen Vogelart leben. Jeder Federling besetzt dabei einen bestimmten Bereich im Gefieder des Vogels, an den er sich perfekt angepasst hat. Dies betrifft unter anderem die Farbe: So gibt es zum Beispiel graue, weiße und gelbe Federlinge.

Ursachen:

Was sind die Ursachen von Federlingen beim Vogel?

Die Übertragung der Federlinge erfolgt durch direkten Kontakt von Vogel zu Vogel, zum Beispiel während der Paarung oder im Nest. Der Vogel kann sich jedoch auch über Insekten wie Mücken oder Lausfliegen mit den Federlingen anstecken. Die Parasiten leben an der Flügel-Unterseite und ernähren sich in der Regel von Federmaterial (Federkreatin).

Die Federlinge legen ihre Nissen (Eier) an der Feder-Unterseite oder am Federkiel des Vogels ab. In etwa drei bis fünf Wochen ist der Federling voll ausgebildet.

Symptome:

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Wie äußern sich Federlinge beim Vogel?

Ein von Federlingen befallener Vogel weist ein glanzloses, struppiges Gefieder auf. Zudem ist der Vogel manchmal unruhig und putzt sich häufiger.

Deutlich sichtbare Federschäden beim Vogel zeigen sich erst nach einer starken Vermehrung der Parasiten. Diese tritt jedoch nur unter bestimmten Bedingungen auf, zum Beispiel durch Schnabelverletzungen, mangelhafte Gefiederpflege oder dann, wenn der Vogel an einer schweren Erkrankung leidet. Haben sich die Federlinge massenhaft im Gefieder des Vogels vermehrt, sind folgende Symptome möglich:

  • Federschäden (Fraßspuren, Schäden an der Federfahne)
  • Fehlerhafte Regulierung der Körpertemperatur
  • Zerstörung der wasserabweisenden Wirkung des Gefieders
  • Blutarmut (sehr selten)
  • Stark gestörtes Allgemeinbefinden
  • Ausfall der Federn und Hautrötungen aufgrund des intensiven Putzens

     

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