Anzeige

Anzeige

Zum Tiermedizinforum

Anzeige


Zum Tiermedizinforum
Home » Tierkrankheiten » Pferdekrankheiten » Räude beim Pferd

Räude beim Pferd

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Diagnose:

Tierarzt vor dem Mikroskop

Der Tierarzt untersucht den Abstrich unter dem Mikroskop auf Räude. Foto: vetproduction

Wie wird Räude beim Pferd diagnostiziert?

Um die Diagnose einer Räude beim Pferd zu stellen, lässt der Tierarzt die Milben mikroskopisch nachweisen. Hierzu schabt er zunächst kleine Hautproben an betroffenen Hautstellen ab, zum Beispiel mit einem stumpfen Skalpell. Die entnommene Probe lässt er dann unter dem Mikroskop untersuchen, um den genauen Milbentyp zu identifizieren.

Behandlung:

Wie kann die Räude beim Pferd behandelt werden?

Gegen die Räude beim Pferd kommen spezielle Medikamente zum Einsatz, sogenannte Antiparasitika. Diese Anti-Parasiten-Mittel enthalten chemische Wirkstoffe, welche die Milben abtöten. Sie können entweder als Paste ins Maul (systemische Therapie), als lokale Salbe zum Auftragen oder als Ganzkörper-Spray beziehungsweise Ganzkörper-Waschung angewandt werden. Bei Pferden mit langem Beinbehang empfiehlt es sich zudem, die Haare kurz zu scheren.

Grundsätzlich gilt: Der Tierarzt muss immer den gesamten Pferdebestand behandeln, damit sich die Tiere nicht wieder gegenseitig anstecken. Gegebenenfalls ist auch eine Nachbehandlung der Tiere notwendig, wenn sich bei der Kontrolluntersuchung noch Räudemilben beim Pferd nachweisen lassen. Darüber hinaus ist eine gründliche Desinfektion von Stall, Putzzeug, Sattelzeug und Geschirr erforderlich. In besonders hartnäckigen Fällen ist es ratsam, den Stall für einige Tage leer stehen zu lassen und die Desinfektion noch einmal zu wiederholen, bis alle Räudemilben restlos beseitigt sind.

Prognose:

Wie ist die Prognose, wenn das Pferd Räude hat?

Anzeige

Die Räude beim Pferd hat in der Regel eine günstige Prognose. Das trifft vor allem auf die Psoroptesräude und Chorioptesräude zu. Die Sarkoptesräude hingegen ist recht aggressiv und schwierig zu behandeln. Besonders für ältere und/oder kranke Pferde kann diese Räudeform daher auch lebensbedrohlich sein.

Der Verlauf der Erkrankung lässt sich durch artgerechte Haltung und ausgewogene Ernährung günstig beeinflussen. Eine nass-kalte Umgebung sowie eine Mangelernährung begünstigen dagegen die Infektion mit Räudemilben.

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Urlaub mit Hund, © Klaus Steves / pixelio

Tipps für einen gelungenen Urlaub mit Hund

Urlaubsreisen sind für viele Menschen eine willkommene Gelegenheit, zu entspannen und neue Länder kennen zu lernen. Doch gerade für Hundebesitzer …
mehr »

OpenClipartVectors @ Pixabay.com

Tierarzt oder Online-Tierapotheke?

Ähnlich wie bei Menschen, gibt es auch bei Haustieren verschreibungsfreie Medikamente, die in Apotheken und Online-Tierapotheken frei erhältlich sind. Die …
mehr »

vet00417x_hund_tierartzt

Berufsbild Tierarzt: Ein Beruf – viele Möglichkeiten

Wer sich für ein Studium der Tiermedizin (Veterinärmedizin) entscheidet, möchte als Tierarzt in der Regel Tiere gesund erhalten bzw. deren …
mehr »

Testen Sie Ihr Wissen über Tiere

Tiermedizinportal - Teaser - Quiz - Pferd

Quiz: Koliken beim Pferd

Was sind Koliken und welche Beschwerden verursachen sie beim Pferd? Testen Sie Ihr Wissen!

Tiermedizinportal-Teaser-Quiz-Hund

Quiz: Magendrehung bei Hunden

Kennen Sie sich mit der Magendrehung bei Hunden aus? Testen Sie Ihr Wissen!

Tiermedizinportal - Teaser - Quiz - Katze

Quiz: Bluthochdruck bei Katzen

Kennen Sie sich mit Bluthochdruck bei Katzen aus? Testen Sie hier Ihr Wissen!

Anzeige

Newsletter abonnieren

Zum Tiermedizinforum

Umfrage:

Bitte klicken Sie an, welcher Berufsgruppe Sie angehören:

Ergebnis ansehen

Loading ... Loading ...

Anzeige