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Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Kaninchen

Es gibt verschiedene Kaninchenkrankheiten, die während der Trächtigkeit und bei der Geburt auftreten. Hier gesunde Kaninchen. Foto: vetproduction

Was sind Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt?

Es gibt verschiedene Kaninchenkrankheiten, die während der Trächtigkeit und bei der Geburt auftreten. Meist verlaufen Trächtigkeit und Geburt beim Kaninchen problemlos, aber es können manchmal auch Geburtsstörungen auftreten. Dafür gibt es verschiedene Ursachen, unter anderem wenn das Kaninchen für eine Trächtigkeit zu jung, zu alt ist oder gestresst ist, oder wenn sein Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät. Einige Komplikationen sind für das Kaninchen und seinen Nachwuchs lebensgefährlich.

Ein Kaninchen trägt durchschnittlich 30 Tage. In dieser Zeit verhält es sich meist nervöser als sonst, zieht sich zurück oder zeigt sich aggressiv. Es benötigt besonders hochwertiges Futter, das reich an Eiweiß und Kalzium ist. Bei einer Trächtigkeit bestimmen Trächtigkeits-Hormone den Stoffwechsel und das Verhalten des Kaninchens. Kurz vor der Geburt beginnt das Kaninchen, ein Nest für die Jungen zu bauen, das es mit Fell seines Bauchs auspolstert. Kaninchen werfen meist nachts. Sie säugen die Jungen ein bis zwei Mal in der Nacht mit nährstoffreicher Milch, und überlassen den Nachwuchs tagsüber häufig sich selbst.

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Mögliche Kaninchenkrankheiten oder Probleme bei Trächtigkeit und Geburt sind unter anderem:

  • Fehlgeburten, Totgeburten
  • Hypokalzämie (Kalziummangel beim trächtigen oder säugenden Weibchen)
  • Trächtigkeits-Toxikose (Stoffwechsel-Entgleisung beim trächtigen Kaninchen)
  • Zu große Junge bei zu schmalem Becken des Muttertieres
  • Verletzungen im Bauchraum
  • Infektionen von Muttertier oder Jungen
  • Ein geschwächtes Muttertier, etwa durch allgemeine Erkrankungen oder zu schnell folgende Trächtigkeiten
  • Wehenschwäche des trächtigen Kaninchens
  • Stress, oftmals auch hervorgerufen, wenn der Besitzer oder andere Personen den Geburtsvorgang stören

Ursachen:

Welche Ursachen haben Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt?

Es gibt viele Ursachen von Kaninchenkrankheiten, die während der Trächtigkeit und bei der Geburt auftreten. Dabei kommt es zu Komplikationen während der Tragezeit oder danach. Dies kann verschiedene Ursachen haben, unter anderem:

  • Fettleibigkeit (Adipositas): Sind Kaninchen zu dick während der Trächtigkeit, gerät ihr Stoffwechsel leicht aus dem Gleichgewicht. Die Folge kann eine lebensgefährliche Trächtigkeits-Toxikose beim Kaninchen vor oder nach der Geburt sein.
  • Veranlagung: Große Kaninchenrassen mit großen Würfen sind häufiger von einer Hypokalzämie vor oder nach der Geburt betroffen.
  • Stress: Bei gestressten Muttertieren kann es zu Fehlgeburten oder einer Trächtigkeits-Toxikose beim Muttertier kommen. Stress kurz nach der Befruchtung führt dazu, dass die Trächtigkeit beendet ist, häufig bevor der Kaninchenhalter sie bei seinem Tier bemerkt hat. Auch Störungen durch andere Menschen und Tiere während der Geburt führen oft zu Stress und somit zu Geburtsproblemen beim Kaninchen.
  • Enger Geburtskanal: Probleme bei der Geburt treten oft dann bei auf, wenn ein kleines Weibchen von einem großen Männchen gedeckt wurde und die Jungtiere demnach relativ groß sind.
  • Infektionen: Ansteckungen mit Krankheitserregern vor oder während der Trächtigkeit kommen als Ursachen von Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt infrage.

Symptome:

Wie äußern sich Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt?

Kaninchenkrankheiten bei Trächtigkeit und Geburt können sich durch verschiedene Symptome zeigen. Sie können in jeder Phase der Trächtigkeit, während der Geburt und kurz danach, vorkommen. Solche Kaninchenkrankheiten beziehungsweise Komplikationen sind für das Kaninchen-Weibchen und ihren Nachwuchs oftmals lebensgefährlich.

Folgende Symptome können bei Kaninchenkrankheiten während der Trächtigkeit und Geburt auftreten:

  • Das trächtige (oder säugende) Kaninchen wirkt geschwächt.
  • Es verweigert Futter (Fressunlust) und zeigt Verdauungsprobleme (z.B. Verstopfung, Trommelsucht beim Kaninchen).
  • Die Trächtigkeit ist deutlich verlängert; Wehen setzen nicht oder nur schwach ein.
  • Das trächtige Kaninchen krampft.
  • Es zeigt Lähmungen, meist an den hinteren Läufen.
  • Die Schleimhäute von Maul, Nase und Ohren sind bläulich verfärbt (Zyanose) und das Kaninchen wirkt durch Kreislaufprobleme kühler als gewöhnlich.
  • Das trächtige Kaninchen verliert sein Bewusstsein.
  • Es kommt zu Fehlgeburten oder Totgeburten.

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