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Carprodyl®

 

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Was ist Carprodyl®?

Carprodyl® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel für Hunde, welches der Tierarzt bei Schmerzen und Entzündungen verschreiben kann. Carprodyl® ist als Tablette in drei Dosierungen (Carprodyl® F Tablette 20 mg, Carprodyl® F Tablette 50 mg und Carprodyl® F Tablette 100 mg) erhältlich.

 

Welche Wirkstoffe enthält Carprodyl®?

Carprodyl® enthält den Wirkstoff Carprofen. Je nach Dosierung sind in einer Tablette 20 mg, 50 mg oder 100 mg Carprofen enthalten. Das Medikament gehört zu den sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAID). Es wirkt entzündungshemmend (antiphlogistisch), schmerzlindernd (analgetisch) sowie fiebersenkend (antipyretisch).

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Wann wird Carprodyl® angewendet?

Der Tierarzt verordnet Carprodyl® bei Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat sowie bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose beim Hund. Des Weiteren kann der Tierarzt Carprodyl® zur Schmerzlinderung bei Operationen einsetzen.

Sollte Carprodyl® längerfristig angewendet werden, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt.

Carprodyl® darf nicht angewendet werden bei:

  •  Katzen
  •  trächtigen oder laktierenden (säugenden) Hunden
  •  Hunden mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoff Carprofen oder einem anderen Inhaltsstoff
  •  Welpen, die jünger als vier Monate sind
  •  Hunden mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen
  •  Hunden mit Blutungen oder Verdacht auf ein Geschwür im Magen-Darm-Trakt (gastrointestinale Ulzerationen) oder bei Anzeichen einer fehlerhaften Blutzusammensetzung (Blut-Dyskrasie)

Carprodyl® sollte außerdem nicht angewendet werden bei:

  •  alten Hunden
  •  Hunden, die einen Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) oder einen erniedrigten Eiweißgehalt im Blut aufweisen (Hypoproteinämie)
  •  Hunden, die einen zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) oder ein erniedrigtes Blutvolumen (Hypovolämie) haben

 

Wie soll Carprodyl® verabreicht werden?

Der Besitzer gibt seinem Hund die Tabletten ins Maul. Empfohlen wird eine Dosis von 4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag. Die Dosis kann auf einmal verabreicht oder auf zwei gleiche Dosen aufgeteilt werden. Der Tierarzt entscheidet über die Behandlungsdauer und die tägliche Dosis. Die Tabletten sind aromatisiert und werden von dem Hund meist problemlos gefressen.

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Welche Nebenwirkungen hat Carprodyl®?

Unter der Einnahme von Carprodyl® können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), weicher Kot, Blut im Stuhl (fäkales, okkultes Blut), Appetitverlust und abnormale Schläfrigkeit (Lethargie). Diese Nebenwirkungen treten am Anfang der Behandlung auf. Sie sind häufig vorübergehend und verschwinden nach dem Aussetzen der Therapie.
  • Selten: Blutungen im Magen-Darm-Trakt, renale (die Niere betreffende) Nebenwirkungen sowie sog. idiosynkratische hepatische Nebenwirkungen (Überempfindlichkeitsreaktionen der Leber)

 

 

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Weiterführende Informationen

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Text keine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung im Hinblick auf den Kauf und/oder die Anwendung von Medikamenten darstellt. Die medizinischen Informationen stellen weder derartige Beratungen dar noch haben sie zum Zweck, den Tierarzt-Besuch, d.h. eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Tierarzt, zu ersetzen. Sie dienen ausschließlich Ihrer Information und sollen weder zur Selbstdiagnose noch zur Selbstbehandlung bei Ihrem Tier auffordern. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen Ihres Tieres immer an Ihren Tierarzt oder Apotheker!

 

Autor: Dr. Silke Kerscher-Hack, Apothekerin
Datum
: September 2014
Quellen:
Dacon GmbH: Arzneimittelinformation über Carprodyl®
http://www.pharmazie.com/graphic/A/28/8-00728.pdf (Abruf: September 2014)

 

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