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Weißer Germer (Veratrum album)

 

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Pferdekopf

Weißer Germer oder Nieswurz ist eine Wildpflanze, die im Gebirge, auf Lichtungen und feuchten Wiesen wächst. Foto: vetproduction

Weißer Germer oder Nieswurz (Veratrum album) ist eine zu den Lilien-Gewächsen (Liliaceae) gehörende Wildpflanze, die im Gebirge, auf Lichtungen und feuchten Wiesen wächst. Zwischen Juni und August trägt die bis zu 150 Zentimeter hohe Staude grün-weiße Rispenblüten. Die ganzrandigen Blätter sind eiförmig.

Die gesamte Pflanze ist stark giftig. Weißer Germer enthält die Steroid- oder steroidähnlichen Alkaloide Protoveratrin A und B sowie Germerin, die den Blutdruck senken können. Anzeichen einer Vergiftung sind unter anderem Durchfall, Krämpfe, langsame Atmung oder Lähmungen. Hat Ihr Tier an einem Weißen Germer geknabbert, empfiehlt es sich, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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