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Vergiftungen bei der Katze

 

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Diagnose:

Katze Zahn

Eine Vergiftung bei der Katze sollte schnellstmöglich durch den Tierarzt behandelt werden. Foto: vetproduction

Wie werden Vergiftungen bei der Katze diagnostiziert?

Beim Verdacht auf eine Vergiftung der Katze ist eine schnelle Diagnose durch den Tierarzt wichtig. Nur so ist eine rechtzeitige und gezielte Behandlung möglich. Ist dem Katzenhalter der Auslöser der Vergiftung bekannt, sollte er dies dem Tierarzt mitteilen und gegebenenfalls Proben davon mitbringen (z.B. Medikamenten-Schachtel, unbekannte Pflanze, Flasche eines Reinigungsmittels).

Der Tierarzt befragt den Tierhalter zu den Beschwerden der Katze, außerdem achtet er genau auf die Vergiftungsanzeichen. Anhand der Symptome und Hinweise des Katzenbesitzers gelingt es ihm häufig, den Giftstoff zu identifizieren und eine schnelle Behandlung einzuleiten. Bei der Diagnose von Vergiftungen der Katze sind außerdem Blutproben und Speichelproben sowie Proben von Erbrochenem hilfreich. Spezialuntersuchungen (z.B. Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatografie, HPLC) sind möglich, um den Giftstoff direkt aus den Proben nachzuweisen.

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Bei chronischen Vergiftungen setzt der Tierarzt bildgebende Verfahren ein (z.B. Ultraschall), um mögliche Organveränderungen zu erkennen. Auch lassen bei einer Urinuntersuchung sowie Blutuntersuchung Leber- und Nierenwerte auf die Funktion der Organe schließen.

Behandlung:

Wie können Vergiftungen bei der Katze behandelt werden?

Welche Therapie bei einer Vergiftung der Katze wirksam ist, richtet sich zum einen nach der Art des Giftes, zum anderen danach, zu welchem Zeitpunkt und wie die Katze es aufgenommen hat. Akute Vergiftungen sind ein Notfall. In den meisten Fällen sorgt der Tierarzt dafür, dass das Gift schnell aus dem Körper der Katze entfernt wird. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Magenspülung oder aber der Tierarzt bringt die Katze mit Hilfe von Medikamenten zum Erbrechen.

Ist der Giftstoff auf dem Fell, hilft das gründliche Spülen, um die schädliche Substanz abzuwaschen. Bei bestimmten Giften verabreicht der Arzt der Katze ein „Gegengift“ (Antidot), also ein Mittel, das die Wirkung des Giftes einschränkt oder aufhebt. Je nach Art des Giftes und der Beschwerden sind weitere Behandlungen wichtig, etwa Infusionen oder die Beatmung der Katze.

Prognose:

Wie ist die Prognose von Vergiftungen bei der Katze?

Wie gut die Prognose bei einer Vergiftung der Katze ist, lässt sich nicht allgemein sagen. So richtet sich die Prognose bei Vergiftungen nach:

  •  dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Katze
  •  der Art des Giftes
  •  der Giftmenge in Bezug zur Körpergröße
  •  der Art der Giftaufnahme (z.B. Fressen, Einatmen)
  •  der Zeit, die zwischen Giftaufnahme und Behandlung verstreicht
  •  der Behandlung

Je schneller und gezielter eine Katze nach einer Vergiftung behandelt wird, desto besser ist die Prognose. Wichtig ist daher, die Katze schnellstmöglich zum Tierarzt zu bringen.

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