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Chlamydien bei der Katze

 

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Diagnose:

Wie werden Chlamydien bei der Katze diagnostiziert?

Hinweis auf eine Chlamydien-Infektion der Katze können Anzeichen wie eine Bindehautentzündung oder ein Katzenschnupfen sein. Um die sichere Diagnose einer Chlamydien-Infektion zu stellen, entnimmt der Tierarzt einen Abstrich von der Bindehaut der Katze. In manchen Fällen entnimmt er auch einen Rachenabstrich oder eine Blutprobe.

Spezielle Untersuchungslabors werten das Probenmaterial der Katze aus. Die Chlamydien lassen sich anfärben und vielfach bereits unter dem Mikroskop erkennen. Auch kann das Laborpersonal durch Chlamydien befallene Zellen im Abstrich nachweisen, da diese ein verändertes Aussehen zeigen. Unter anderem ist es auch möglich, das Erbgut der Chlamydien in den Proben aufzuspüren.

Behandlung:

Wie können Chlamydien bei der Katze behandelt werden?

Zur Behandlung einer Chlamydien-Infektion bei der Katze eignen sich bestimmte Antibiotika wie Tetracycline oder Chloramphenicol. Meist werden sie lokal, also in Form einer Augensalbe verabreicht. Möglich ist auch die Gabe in Tabletten- oder Spritzenform. Antibiotika sind Wirkstoffe, welche Bakterien abtöten beziehungsweise in ihrer Vermehrung hemmen. Dadurch heilt die Chlamydien-Infektion bei der Katze meist gut ab.

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Prognose:

Wie ist die Prognose von Chlamydien bei der Katze?

Normalerweise lassen sich die Chlamydien bei der Katze durch Medikamente gut bekämpfen. Antibiotika, die der Katze etwa in Form von Augensalbe gegeben werden, töten die Chlamydien in der Regel ab – und die Infektion heilt aus. In manchen Fällen ist auch eine Spontanheilung möglich.

Doch ist eine Behandlung in jedem Fall wichtig: Eine Chlamydien-Infektion kann bei jungen Katzen zu bleibenden Folgeschäden an den Augen führen. Auch stellt jede unbehandelte Katze eine Infektionsquelle für andere Tiere und auch für Menschen dar. Einige Katzen scheiden die Chlamydien dauerhaft aus und sorgen dafür, dass sich die Erreger weiter ausbreiten.

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