Kurzdarmsyndrom beim Hund

Diagnose:

Wie wird ein Kurzdarmsyndrom beim Hund diagnostiziert?

Zur Diagnose möglicher Folgen eines Kurzdarmsyndroms (Short Bowel Syndrome) beim Hund kann die Tierärztin oder der Tierarzt einige Untersuchungen durchführen. Diese sind vor allem wichtig, wenn der Hund Beschwerden, etwa starke Durchfälle, Gewichtsabnahme oder Abgeschlagenheit, zeigt.

Mögliche Untersuchungen des Hundes beim Kurzdarmsyndrom:

Behandlung:

Wie kann ein Kurzdarmsyndrom beim Hund behandelt werden?

Die Behandlung eines Kurzdarmsyndroms beim Hund verfolgt das Ziel, Mangelerscheinungen zu vermeiden. Direkt nach der Operation erhält der Hund deshalb meist Flüssigkeit und Mineralstoffe (Elektrolyte) als Infusion.

Die weitere Behandlung des Kurzdarmsyndroms beim Hund hängt davon ab, wie gut sich der Restdarm anpasst und ob es nötig ist, einen Mangel an Nährstoffen dauerhaft auszugleichen. Wurde der Krummdarm (Ileum) entfernt, erhält der Hund lebenslang Vitamin B12 (Cobalamin).

Manchmal kommt es bei einem Kurzdarmsyndrom zu einer bakteriellen Überwucherung des Darms, vor allem wenn die sogenannte Ileozökalklappe – die Verbindungsstelle zwischen Krummdarm (Ileum) und Blinddarm (Zäkum) – entfernt wurde. Dann verabreicht der Tierarzt dem Hund Antibiotika.

Bei der Behandlung des Kurzdarmsyndroms ist es wichtig, sobald wie möglich mit der Anfütterung des Hundes zu beginnen, um die Nährstoffversorgung im Restdarm zu fördern. Zu Beginn erhält der Hund eine fettreduzierte Flüssignahrung, und allmählich kann zu fester Nahrung übergegangen werden.

Es empfiehlt sich, die Fütterung und Art des Futters mit Tierärztinnen und Tierärzten zu besprechen, die sich mit dem Kurzdarmsyndrom bei Hunden gut auskennen. Außerdem gibt es spezielle Ernährungsberater für Hunde.

Prognose:

Wie ist die Prognose für einen Hund mit einem Kurzdarmsyndrom?

Die Prognose für einen Hund mit einem Kurzdarmsyndrom richtet sich vor allem danach, wie gut sich der Restdarm anpasst und wie gut der Hund auf die Behandlung anspricht. Wichtig ist, Mangelerscheinungen vorzubeugen oder auszugleichen (durch die Gabe von Nährstoffen, Vitaminen etc.).

Außerdem ist es wichtig, einen Flüssigkeitsmangel zu vermeiden, denn einige Hunde mit dem Short Bowel Syndrome leiden lebenslang unter Durchfall.

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