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Die beste Möglichkeit, einer Huflederhaut-Entzündung (Pododermatitis) vorzubeugen, ist eine gute Pflege der Hufe und ein professioneller, guter Hufbeschlag, der auch notwendige Fehlstellungen der Gliedmaßen und Hufe korrigiert. Die Sohle des Hufs sollte glatt sein und regelmäßig vom Fachmann ausgeschnitten werden – zu starkes Ausschneiden ist ebenfalls zu vermeiden.
Auch eine saubere Einstreu ist wichtig, um die Hufe des Pferdes gesund zu halten. Bei unregelmäßigem Ausmisten bildet sich mehr Ammoniak, der das Hufhorn schädigt. Es ist ratsam, keine ungeeigneten Huffette zu verwenden: Gesalzene, gefärbte und ranzige Fette sind ebenso zu vermeiden wie Huffette mit Säure oder gar Wagenschmiere.
Ein Pferd mit einer Huflederhaut-Entzündung (Pododermatitis) hat Schmerzen und lahmt. Es ist ratsam, das Pferd schnellstmöglich einem Tierarzt vorzustellen, damit er die Ursache abklären und das Pferd behandeln kann.
Die Prognose einer Huflederhaut-Entzündung ist besser, je früher sie behandelt wird. Brechen Abszesse durch oder betrifft die Entzündung tiefere Abschnitte des Horns, kann die Heilung verlängert oder gar unmöglich werden.
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Autor: Dr. med. vet. Iris Kiesewetter
Datum: August 2011
Quellen:
Huskamp, B. et al.: Handbuch Pferdepraxis. Enke, Stuttgart 2006
Stashak, T.: Adam´s Lahmheiten der Pferde. M. & H. Schaper, Hannover 2008
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