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Thiamin-Mangel-Syndrom bei der Katze

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Katze beim Fressen

Das Vitamin Thiamin ist lebenswichtig für die Katze. Foto: vetproduction

Was ist ein Thiamin-Mangel-Syndrom bei der Katze?

Beim Thiamin-Mangel-Syndrom der Katze handelt es sich um Gesundheitsstörungen, die durch den Mangel des lebenswichtigen Vitamins Thiamin ausgelöst werden. Ursache eines Thiamin-Mangels bei der Katze ist eine Ernährung, die entweder zu wenig Thiamin enthält, oder Stoffe, welche das Vitamin zerstören.

Thiamin (Vitamin B1) ist ein Vitamin, das sämtliche Körperzellen der Katze zur Energiegewinnung benötigen. Nervenzellen haben einen besonders großen Energiebedarf und sind abhängig von einer ausreichenden Versorgung mit Thiamin. Als Folge eines Vitamin-B1-Mangels kommt es bei einem Thiamin-Mangel-Syndrom zu unterschiedlichen Nervenstörungen bei der Katze.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen vom Thiamin-Mangel-Syndrom bei der Katze?

Das Thiamin-Mangel-Syndrom ist die Folge einer Mangel- oder Fehlernährung der Katze. Zum einen tritt Thiamin-Mangel-Syndrom auf, wenn eine Katze zu Vitamins B1 mit dem Futter aufnimmt. Zum anderen ist ein Thiamin-Mangel möglich, wenn Vitamin B1 in der Nahrung zerstört wird.

Mögliche Ursachen des Thiamin-Mangel-Syndroms der Katze sind:

  • Überwiegende Ernährung durch rohen Fisch. Fischinnereien enthalten eine Substanz (Thiaminase), die Thiamin abbaut und damit für die Katze unbrauchbar machen kann.
  • Überwiegende Ernährung durch Dosenfutter, welches entweder stark erhitzt wurde oder einen Konservierungsstoff enthält, der Thiamin für den Körper unbrauchbar macht (Disulfit).
  • Das Katzenfutter wurde falsch gelagert oder vollständig erhitzt; dadurch baut sich das Thiamin ab.
  • Die Katze nimmt zu wenig Nahrung und damit Thiamin auf, beispielsweise bei Fressunlust.

Symptome:

Wie äußert sich ein Thiamin-Mangel-Syndrom bei der Katze?

Ein Thiamin-Mangel-Syndrom führt bei der Katze schrittweise zu Symptomen. Erste Anzeichen treten nach zwei bis vier Wochen mangelhafter Ernährung auf. Die Katze wirkt lethargisch und hat einen verminderten Appetit; auch speichelt sie stärker als gewöhnlich.

Erhält die Katze weiterhin zu wenig Vitamin B1, verstärken sich die Symptome des Thiamin-Mangel-Syndroms. Betroffene Katzen wirken schwach und haben Probleme beim Laufen. Teilweise zeigen sie eine auffällige Haltung, bei dem sie den Kopf Richtung Brust beugen oder auch anfallsartig den gesamten Körper überstrecken (Opisthotonus, „Sternenblick“).

Später kann das Thiamin-Mangel-Syndrom der Katze zu Herzrasen und Herzrhythmusstörungen führen. Erhält sie weiterhin kein Vitamin B1, drohen schwerste Nervenschäden; die Katze kann schließlich ins Koma fallen und am Vitaminmangel sterben.

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