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Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Augenuntersuchung Kaninchen

Die Hornhaut des Kaninchens kann durch Infektionen oder Verletzungen geschädigt sein. Foto: vetproduction

Was sind Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen?

Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen sind Augenerkrankungen, die unterschiedliche Ursachen haben können, zum Beispiel Infektionen oder Verletzungen. Die Hornhaut ist ein durchsichtiges Gewebe und wie die Lederhaut ein Teil des äußeren Auges. Durch die Hornhaut des Kaninchens kann man unter anderem seine Regenbogenhaut erkennen. Tränenflüssigkeit hält die Hornhaut feucht. Die Hornhaut schützt das Augeninnere des Kaninchens und sichert – da das Gewebe klar wie Glas ist – seine Sehfähigkeit.

Bei Hornhaut-Erkrankungen ist die Hornhaut des Kaninchens entweder verletzt, entzündet oder auf eine andere Weise geschädigt. Als Folge verliert die Hornhaut ihre Durchsichtigkeit und trübt in manchen Fällen mehr oder weniger stark ein. Dies kann abhängig von der Ursache unter anderem zu Sehstörungen oder, unbehandelt, auch zur Blindheit beim Kaninchen führen.

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Ursachen:

Welche Ursachen haben Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen?

Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen können unterschiedliche Ursachen haben. Möglich ist unter anderem, dass sich das Kaninchen bei Rangkämpfen am Auge verletzt oder Partikel von Einstreu oder andere Fremdkörper auf oder in die Hornhaut dringen. In beiden Fällen ist die Hornhaut gereizt und entzündet sich schnell (Keratitis).

Mögliche Ursachen von Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen sind unter anderem:

  • Entzündungen: Sie werden vor allem durch Viren (etwa Herpes-Viren), Bakterien oder Pilze ausgelöst.
  • Allergien: Reagiert das Kaninchen allergisch auf Einstreu oder andere Auslöser, kann es zu einer Bindehaut-Entzündung und Hornhaut-Entzündung (Keratokonjunktivitis) kommen.
  • Haltungsfehler: Seltener Wechsel der Einstreu oder zu enge Kaninchenhaltung bewirken, dass sich Ammoniak im Kaninchen-Stall anreichert und die Augen reizt. Ammoniak dünstet aus den Ausscheidungen aus.
  • Verletzungen: Durch Rangkämpfe oder durch Kratzen am Auge (etwa durch Juckreiz bei einer Allergie) kann sich das Kaninchen am Auge verletzen. In manchen Fällen ist die Hornhaut verletzt (Ulcus) und entzündet sich.
  • Fremdkörper: Gelangen Streu oder andere Partikel ins Auge des Kaninchens, sind sowohl Verletzungen der Hornhaut als auch Hornhaut-Entzündungen möglich.
  • Lidfehlstellungen: Hierdurch ist die Hornhaut des Kaninchens nicht ausreichend geschützt und Krankheitskeime gelangen leichter ins Auge – Entzündungen können die Folge sein.
  • Andere Augenerkrankungen (etwa der Bindehaut oder der Linse) können auf die Hornhaut übergehen.
  • Bestimmte Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen sind ebenfalls (seltene) Ursache von Hornhaut-Veränderungen beim Kaninchen.

Symptome:

Wie äußern sich Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen?

Hornhaut-Erkrankungen beim Kaninchen können sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Meist erkennt der Tierhalter, dass die Augen des Kaninchens gerötet sind. Das betroffene Auge tränt oftmals. Bei Hornhaut-Erkrankungen ist das Kaninchen häufig lichtscheu und blinzelt häufig oder es hält das Auge geschlossen, da es Schmerzen hat. Durch Schwellungen kann das Auge auch etwas hervorstehen.

Das Kaninchen kratzt sich bei Hornhaut-Erkrankungen häufig am Auge, was die Symptome verstärkt. Hat das Kaninchen Schmerzen, kneift es das Auge zu und verhält es sich anders als gewöhnlich – es knirscht zum Beispiel mit den Zähnen. Ist die Hornhaut entzündet, erkennt man gegebenenfalls Eiter am Auge des Kaninchens. In einigen Fällen ist die Hornhaut eingetrübt; Verletzungen sind manchmal sichtbar. Je nach Art der Verletzung können auch andere Augenanteile geschädigt und entsprechend Symptome beim Kaninchen erkennbar sein. Zusätzliche Risse im Augenlid, etwa nach Rangkämpfen unter Kaninchen, bluten meist stark.

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