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Es gibt einen Impfstoff, der Hunde vor einer Leptospirose schützt. Allerdings wirkt die Impfung nicht allen Leptospiren-Arten entgegen. Je nach verwendetem Impfstoff hält der Schutz nur etwa sechs bis acht Monate vor. Deshalb ist es wichtig, die Impfung beim Hund regelmäßig aufzufrischen.
Da man sich als Tierbesitzer mit Leptospirose beim Hund anstecken kann, ist es wichtig, auf eine angemessene Hygiene zu achten. Der Kontakt mit Hundeurin ist zu meiden. Außerdem ist es empfehlenswert, sich nicht von dem Hund ablecken zu lassen, insbesondere bei Hautverletzungen.
Da bei einer Leptospirose eine Behandlung des Hundes notwendig wird, ist es in jedem Fall ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann die Infektion feststellen und entsprechende Medikamente verschreiben. Vor allem bei schweren Verläufen, bei denen die Nieren oder die Leber geschädigt werden, kann nur der Tierarzt eine angemessene Behandlung durchführen.
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Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum: November 2012
Quellen:
Grünbaum, E.G. et al.: Klinik der Hundekrankheiten. Enke, Stuttgart 2007
Nelson, R.W. et al.: Innere Medizin der Kleintiere. Urban & Fischer, München 2006
Rolle, M. et al.: Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre. Enke, Stuttgart 2002
Suter, P. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Parey, Stuttgart 2009
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