
In den heißen Sommermonaten haben auch unsere Haustiere unter der Hitze zu leiden. Foto: vetproduction
Häufig klettern die Temperaturen bei uns schon im Mai deutlich über die 25 °C-Marke. Und während wir morgens noch leicht frösteln, sind wir gegen Mittag bereits durchgeschwitzt und Hose und T-Shirt kleben am Leib. Was viele von uns als unangenehm empfinden, ist lebensnotwendig, denn durch das Schwitzen regulieren wir unsere Körpertemperatur.
Im Gegensatz zum Menschen haben Katzen nur an den Pfoten Schweißdrüsen. Diese helfen dem Tier jedoch nicht dabei, ihren Wärmehaushalt auszugleichen, sondern dienen hauptsächlich der Reviermarkierung.
Generell mögen es Katzen durchaus warm, aber Temperaturen um die 30 °C sind selbst ihnen irgendwann zu viel. Wird es der Katze zu warm, fängt sie an, sich besonders häufig zu putzen. Dadurch benetzt sie ihr Fell mit Speichel, welcher verdunstet und somit für Kühlung sorgt. Auch Sie als Tierhalter können einiges tun, damit sich Ihre Katze auch an heißen Tagen noch rundum wohl fühlt:
Trotz aller Maßnahmen kann Ihre Katze unter Umständen einen Hitzschlag erleiden. Dieser kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich für das Tier sein. Achten Sie deshalb auf erste Anzeichen einer Überhitzung:
Sollten Sie diese Anzeichen bei Ihrer Katze bemerken, empfiehlt es sich, sie sofort zu einem Tierarzt zu bringen. Am besten wickeln sie das Tier während des Transports in ein kühles feuchtes Tuch.
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Weiterführende Informationen
Autor: Dipl.-Biol. Ulrike Ibold
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. M. Waitz
Datum: Juni 2012
Quellen:
Bundestierärztekammer e.V. (www.bundestieraerztekammer.de; Abruf: 30.05.2012)
Hand, M. et al.: Klinische Diätetik für Kleintiere. Schlütersche 2003
Rijnberk, A. et al.: Anamnese und körperliche Untersuchung kleiner Haus- und Heimtiere. Gustav Fischer, Stuttgart 2004
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