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Nachtschatten-Gewächs (Solanum)

 

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Pferde auf der Wiese

Das Nachtschattengewächs wächst an Wegrändern, auf Äckern und in Gärten. Foto: vetproduction

Das Nachtschatten-Gewächs (Solanum) oder Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum) ist eine Wildpflanze aus der Familie der Nachtschatten-Gewächse (Solanaceae). Sie wächst an Wegrändern, auf Äckern und in Gärten. Der Schwarze Nachtschatten wird bis zu 75 Zentimeter hoch und hat dunkelgrüne, oval-spitze Blätter. Zwischen Juli und Oktober bilden sich weiße Blüten mit gelben Staubblättern. Die Früchte sind zunächst grüne, im reifen Zustand schwarze Beeren.

Die gesamte Pflanze ist für Tiere sehr giftig, vor allem die unreifen Beeren. Ein Alkaloid-Gemisch mit der Hauptkomponente Solanin führt zu starken örtlichen Schleimhautreizungen, greift das Blut an, wirkt zunächst erregend und später lähmend. Außerdem können die Nieren des Tieres geschädigt werden. Anzeichen einer Vergiftung sind Bauchkrämpfe, Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Lähmungen bis zum Herzstillstand. Suchen Sie unverzüglich einen Tierarzt auf, wenn Ihr Tier an Schwarzem Nachtschatten geknabbert hat!

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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