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Elektrokardiografie (Elektrokardiogramm, EKG) bei Tieren

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Hund mit Ball

Treten die Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf ist ein Belastungs-EKG empfehlenswert. Dazu wird das EKG geschrieben, nachdem das Tier zum Beispiel mit dem Tierbesitzer Ball gespielt hat. Foto: vetproduction

Was ist eine Elektrokardiografie (Elektrokardiogramm, EKG) bei Tieren?

Die Elektrokardiografie bei Tieren ist eine besondere Art der Herzuntersuchung. Dabei zeichnet ein Messgerät die elektrischen Impulse auf, die durch die Herzaktivität ausgesendet werden. Das Messgerät stellt diese elektrischen Herzströme in einer Kurve, dem Elektrokardiogramm (EKG), dar. Die Schwankungen dieser Kurve entsprechen den einzelnen Phasen des Herzschlags. Auf dem EKG kann der Tierarzt Erkrankungen erkennen, bei denen der Herzschlag beziehungsweise die Reizweiterleitung im Herzen verändert ist.

Je nach den Beschwerden eines Tieres wird ein EKG, ein 24-Stunden-EKG oder ein Belastungs-EKG erstellt. Ein einfaches Elektrokardiogramm ist eine Momentaufnahme der Herzströme. Das 24-Stunden-EKG zeichnet die elektrischen Impulse des Herzens über einen Tag auf und das Belastungs-EKG verdeutlicht, wie sich die Reizweiterleitung während einer Belastung verändert.

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Durchführung:

Wie wird eine Elektrokardiografie (Elektrokardiogramm, EKG) bei Tieren durchgeführt?

Für die Elektrokardiografie beziehungsweise ein Elektrokardiogramm (EKG) liegen Kleintiere wie Hunde und Katzen auf einer nicht leitenden Unterlage auf der rechten Seite, die Beine befinden sich parallel zueinander in einem rechten Winkel zum Körper. Damit das Tier während der Untersuchung ruhig liegen bleibt, hält eine Person die Gliedmaßen fest. Großtiere stehen bei der Elektrokardiografie auf einem nicht leitenden Untergrund, zum Beispiel Asphalt.

Um das EKG aufzuzeichnen, klemmt der Tierarzt vier Elektroden auf die Haut des Tieres. Die Klemmen müssen dabei direkten Hautkontakt haben, damit die elektrischen Impulse richtig weitergeleitet werden. Um die Übertragung zu verbessern, befeuchtet der Tierarzt die Haut ein wenig mit Alkohol. Bei einem Langzeit-EKG können Klebeelektroden anstelle der Klemmen verwendet werden. Sind die Elektroden richtig angebracht, zeichnet das Messgerät die elektrischen Impulse als Kurve im Elektrokardiogramm auf.

Der Tierarzt beurteilt das EKG unter anderem danach, wie die aufgezeichneten Wellen aussehen, und dem Herzrhythmus sowie der berechneten Herzfrequenz. Wie das EKG eines gesunden Tieres aussieht, ist abhängig von der Tierart und ob es in Ruhe oder unter Belastung aufgenommen wurde.

Bei manchen Herzerkrankungen von Tieren treten Herzrhythmusstörungen nur hin und wieder auf. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, das EKG über einen längeren Zeitraum zu schreiben. Beim Langzeit-EKG beziehungsweise 24-Stunden-EKG muss das Tier die Elektroden und ein kleines Aufzeichnungsgerät für einen begrenzten Zeitraum am Körper tragen.

Treten die Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf oder wenn sich das Tier anstrengt, ist ein Belastungs-EKG empfehlenswert. Dazu wird das EKG geschrieben, nachdem das Tier eine gewisse Zeit auf einem Laufband gelaufen ist oder zum Beispiel mit dem Tierbesitzer Ball gespielt hat.

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