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Blasenspiegelung (Zystoskopie) bei Tieren

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Pferd auf der Wiese

Bei großen Tieren wie Pferden kann eine Blasenspiegelung leichter durchgeführt werden. Foto: vetproduction

Was ist eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) bei Tieren?

Eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) ist ein bildgebendes Verfahren, um das Innere der Blase von Tieren darzustellen. Durch die Kamera eines Endoskops untersucht der Tierarzt die Schleimhaut und das Innere von Blase, Harnröhre und Teilen der Harnleiter. Ohne Blasenspiegelung wäre es notwendig, das Tier zu operieren und die Bauchwand und die Blase zu eröffnen, um das Organ von innen zu sehen.

Der Tierarzt rät zu einer Blasenspiegelung, wenn das Tier Symptome zeigt, die auf eine Erkrankung der Harnröhre, der Blase oder der Harnleiter hindeuten. Beispielsweise wenn Blut im Urin (Hämaturie) des Tieres ist, es Urin verliert (Inkontinenz) oder Schmerzen beim Absetzen von Urin hat.

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Durchführung:

Wie wird eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) bei Tieren durchgeführt?

Der Tierarzt führt eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) in Vollnarkose des Tieres oder unter einem starken Beruhigungsmittel (Sedierung) durch. Hierzu führt er das Endoskop vorsichtig in die Harnröhre des Tieres ein. Das Endoskop ist ein dünner Schlauch mit einer Kamera. Damit er die Schleimhaut nicht verletzt und sie sich nicht über die Kamera legt, spült der Tierarzt während der gesamten Blasenspiegelung mit einer Kochsalz-Lösung.

Er betrachtet die Schleimhaut der Harnröhre und schiebt das Endoskop bis in die Harnblase des Tieres vor. Hier kann der Tierarzt das Innere der Blase beurteilen und sich einen Überblick verschaffen, ob beide Harnleiter an der richtigen Stelle in die Harnblase einmünden. Bei der Blasenspiegelung achtet der Tierarzt weiter darauf, ob Blutungen vorkommen, die Blase entzündet ist oder Tumoren oder Missbildungen vorhanden sind. Falls notwendig, kann er Gewebeproben (Biopsien) von veränderten Stellen der Blase nehmen.

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