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Newcastle-Krankheit beim Vogel

 

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Diagnose:

Abstrich

Eine Probe wird auf das Paramyxovirus untersucht. Foto: vetproduction

Wie wird die Newcastle-Krankheit beim Vogel diagnostiziert?

Die Newcastle-Krankheit beim Vogel ist eine sehr ansteckende und tödlich verlaufende Erkrankung, daher ist sie in Deutschland anzeigepflichtig. Sobald der Tierarzt den Verdacht schöpft, dass ein Vogel an der Newcastle-Krankheit leidet, ist er verpflichtet, die Veterinärbehörde einzuschalten.

Der Verdacht auf die Newcastle-Krankheit besteht durch eine Kombination der Krankengeschichte und den Symptomen. Ist der Vogel frisch importiert, gekauft oder war er auf einer Ausstellung und leidet nun unter grünlichen Durchfällen oder neurologischen Störungen, so äußert der Tierarzt den Verdacht, dass es sich um die Newcastle-Krankheit handeln könnte. Er zeigt die Krankheit bei dem zuständigen Veterinäramt an, die das weitere Vorgehen bestimmt.

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Es werden Proben in ein nationales Referenzzentrum geschickt – in Deutschland das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems. Das Referenzzentrum stellt fest, ob es sich um eine Erkrankung durch ein Paramyxovirus handelt, und falls ja, ob der gefährliche Typ des Virus (Serovare) vorliegt.

Behandlung:

Wie kann die Newcastle-Krankheit beim Vogel behandelt werden?

Bis heute gibt es keine erfolgreiche Therapie der Newcastle-Krankheit beim Vogel. Hat der Tierarzt den Verdacht, dass ein Vogel an der Newcastle-Krankheit leidet, schaltet er die Behörde (das zuständige Veterinäramt) ein. Diese entscheidet in jedem Fall über das weitere Vorgehen – die Tierärzte können Vögel in Beständen notimpfen und sie versuchsweise symptomatisch behandeln. Oftmals kann es jedoch notwendig sein, die Vögel einzuschläfern.

Prognose:

Wie ist die Prognose der Newcastle-Krankheit beim Vogel?

Leider ist die Prognose für Vögel, die an der Newcastle-Krankheit leiden, schlecht, da noch keine Therapie bekannt ist. Der Tierarzt und die zuständige Behörde bemühen sich, den Tierbestand zu retten, falls dies möglich ist. Oftmals werden die bereits erkrankten Tiere eingeschläfert.

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