15 Tipps zum Umgang mit Katzen

Katze
Katzen sind manchmal sehr eigensinnig. Foto: vetproduction

Katzen sind manchmal sehr eigensinnige Tiere. Sie lassen sich nicht immer alles gefallen. Wenn Sie eine Katze haben oder sich eine Katze als Haustier anschaffen möchten, beachten Sie daher ein paar Dinge.

1. So heben Sie die Katze richtig hoch

Wenn Sie Ihre Katze auf den Arm nehmen, achten Sie darauf, wie Sie sie hochnehmen. Heben Sie die Katze nicht mit einer Hand hoch, sodass ihre Hinterpfoten in der Luft baumeln, sondern stützen Sie die Hinterpfoten immer mit einer Hand.

2. Die Katze beim Namen rufen

Katzen sollten lernen, auf ihren Namen zu hören. Namen mit „i“ haben übrigens einen besonders schönen Klang für Katzen.

3. Das Katzenklo

Katzen sind sehr reinliche Tiere. Bei kleinen Katzen müssen Sie die Stubenreinheit mithilfe des Katzenklos noch antrainieren. In der Regel lernen Katzen dies aber sehr schnell.

4. Wenn die Katze alleine ist

Wenn Sie Ihre Katze häufiger alleine lassen müssen, achten Sie darauf, dass jemand auch in Ihrer Abwesenheit nach der Katze sieht und sie mit Futter und Wasser versorgt.

5. Ein Kratzbaum für die Krallen

Besorgen Sie Ihrer Katze einen Kratzbaum und achten Sie darauf, dass sie sich nur an dem Kratzbaum die Krallen schärft – und nicht an Ihrem neuen Sofa oder an der Tapete.

6. Vorsicht Strom!

Katzen brauchen Zuneigung und viele Katzen kuscheln gerne. Außerdem spielen Katzen gerne. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Katze nicht mit Kabeln von elektrischen Geräten spielt – besorgen Sie daher Spielzeug für Katzen, mit dem sie sich beschäftigen kann.

7. Die Katze nicht bedrängen

Achten Sie immer darauf, was Ihre Katze für einen Charakter hat – drängen Sie sie zu nichts. Wenn eine Katze nicht spielen will, lassen Sie sie in Ruhe.

8. Eine Katze ist kein Spielzeug!

Gerade Kindern sollten Sie klar machen, dass eine Katze zwar sehr gerne spielt, aber kein Spielzeug ist.

9. Lieblingsplätze Ihrer Katze

Katzen wechseln gerne häufiger ihren Lieblingsplatz. Machen Sie ihr also auch mehrere Ecken, in denen Ihre Katze sich ausbreiten darf.

10. Katzen nicht ärgern

Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Katzen sensible Tiere sind. Erschrecken Sie sie also nicht, ärgern Sie sie nicht und respektieren Sie, dass das Tier auch mal seine Ruhe braucht.

11. Eine Katze für ein Leben

Katzen leiden sehr darunter, wenn man sie wieder abgibt. Überlegen Sie sich also im Vorfeld genau, ob Sie wirklich mit einer Katze leben und für sie sorgen möchten.

12. Sie sind die Bezugsperson

Die Beziehung zwischen Mensch und Katze kann sehr eng werden, weil Ihre Katze Sie als Bezugsperson ansieht.

13. Mit Katzen reden

Reden Sie ruhig mit Ihrer Katze. So zeigen Sie ihr, dass Sie sie wahrnehmen.

14. Bleiben Sie ruhig!

Katzen mögen es nicht, wenn Sie zu hektisch und zu laut sind. Sie fühlen sich eher von Menschen angezogen, die ruhig und gelassen sind.

15. Nicht schimpfen!

Wenn Ihnen Ihre Katze Beute mitbringt, beispielsweise eine tote Maus, so ist diese Beute als ein Geschenk für Sie gedacht. Das wird Ihnen vielleicht nicht gefallen, aber reagieren Sie gelassen darauf und schimpfen Sie das Tier nicht aus. Ihre Katze versteht Ihren Ärger nicht.

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Weiterführende Informationen

Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung:
Januar 2022

Quellen:
Tierschutzliga: https://tierschutzliga.de/ratgeber/ (Abruf: Januar 2022)
Linke-Grün, G. et al.: Katzen verstehen lernen: Der Mensch-Katze-Beziehungsratgeber. Gräfe & Unzer, 2017
Schroll, S. et al.: Verhaltensmedizin bei der Katze. Enke 2015