Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Alle Pflanzenteile des Weihnachtssterns sind für Tiere leicht giftig, vor allem der weiße Milchsaft.
Blume Weihnachtsstern
Hat Ihr Tier an einem Weihnachtsstern geknabbert, sollte es viel trinken. Foto: Pixabay.com

Was ist ein Weihnachtsstern?

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) gehört zu den Wolfsmilch-Gewächsen (Euphorbiaceae). Die Zimmerpflanze ist auch unter den Namen Christstern, Adventsstern und Poinsettie bekannt.

Wie sieht der Weihnachtsstern aus?

Der Weihnachtsstern wird 20 bis 120 Zentimeter hoch. Die langstieligen Blätter sind oval und teilweise gelappt. Zwischen November und März bilden sich unauffällige weiß-gelbe Blüten aus, um die sich rote, rosa oder weiße Hochblättern bilden.

Ist der Weihnachtsstern für Tiere giftig?

Alle Pflanzenteile des Weihnachtssterns sind für Tiere leicht giftig, vor allem der weiße Milchsaft. Welche Stoffe für die giftige Wirkung der Pflanze verantwortlich sind, ist unklar.

Die Wildform enthält Diterpene, die starke Hautreizungen verursachen können. Die handelsüblichen Zuchtformen sind dagegen nur gering giftig. Stark giftige Exemplare sind die Ausnahme.

Weihnachtsstern-Vergiftung: was tun?

Hat Ihr Tier an einem Weihnachtsstern geknabbert, sollte es viel trinken. Obwohl die meisten Weihnachtssterne nur leicht giftig sind, empfiehlt es sich, zur Sicherheit eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufzusuchen. Dies gilt vor allem für Welpen und Kitten.

Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: April 2022
Quellen:
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: April 2022)

Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: April 2022)
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016