Anzeige

Anzeige

Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten

Anzeige


Home » Tierkrankheiten » Hundekrankheiten » Magendrehung beim Hund

Magendrehung beim Hund

 

Diesen Artikel teilen:

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Diagnose:

Hund bei der Röntgen-Untersuchung

Der Tierarzt kann eine Röntgen-Aufnahme anfertigen, um die Magendrehung von einer Magenüberladung zu unterscheiden. Foto: vetproduction

Wie wird eine Magendrehung beim Hund diagnostiziert?

Bei der Magendrehung zeigen die Hunde typische Symptome: Sie sind sehr unruhig, würgen und speicheln, ihr Bauch ist hart und schmerzhaft und nimmt an Umfang zu, die Maulschleimhaut ist blass und der Hund wird zunehmend schwächer. Ein Tierarzt kann die Diagnose einer Magendrehung beim Hund daher oft schon anhand der Symptome stellen.

Vor allem, wenn die Beschwerden nach dem Fressen aufgetreten sind, liegt der Verdacht auf eine Magendrehung beim Hund nah. Der Tierarzt kann eine Röntgen-Aufnahme anfertigen, um die Magendrehung beim Hund von einer Magenüberladung zu unterscheiden.

Anzeige

Behandlung:

Wie kann eine Magendrehung beim Hund behandelt werden?

Liegt eine Magendrehung beim Hund vor, muss der Tierarzt sofort operieren. Zunächst wird der Kreislauf des Hundes stabilisiert. Er erhält eine Infusion, und der Tierarzt kann den aufgeblähten Magen mit einer speziellen Spritze durch die Bauchdecke entgasen.

Im Anschluss erfolgt möglichst rasch die Operation. Hierbei eröffnet der Tierarzt den Bauch des Hundes und bringt den Magen wieder in seine richtige Lage. Manchmal können Teile des Magens oder die Milz durch eine schlechte Durchblutung geschädigt sein, sodass der Tierarzt sie entfernen muss. Er spült den Magen mehrfach, um ihn vollständig zu entleeren. Eine erneute Magendrehung beim Hund verhindert der Tierarzt, indem er den Magen an der Bauchwand festnäht.

Die nächsten Stunden und Tage nach der Magendrehung beim Hund sind noch besonders kritisch für den Hund. Durch die Magendrehung ist der Magen zu wenig mit Blut versorgt worden, und Giftstoffe sind durch die Magenwand in den Blutkreislauf des Hundes gelangt. Es können weitere Organe wie Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz beschädigt sein und zu Komplikationen bei der Heilung führen. Eine intensive Betreuung mit weiteren Infusionen und ständigen Kontrollen machen einen weiteren Aufenthalt des Hundes beim Tierarzt notwendig.

Prognose:

Wie ist die Prognose der Magendrehung beim Hund?

Die Prognose einer Magendrehung beim Hund ist umso günstiger, je schneller der Hund nach den ersten Anzeichen der Magendrehung beim Tierarzt vorgestellt wird. Der Hund zeigt als erste Symptome oftmals Speicheln, sein Bauch schwillt an und wird schmerzhaft und typischerweise versucht er erfolglos, sich zu erbrechen. Je früher der Hund beim Tierarzt vorgestellt wird, desto besser sind seine Chancen, dass er die Operation und die nächsten Tage überlebt.

Die Prognose der Magendrehung beim Hund wird ungünstiger, wenn der Hund schon sehr schwach ist, seine Schleimhäute sehr blass sind und bereits Herz- und Kreislaufprobleme aufgetreten sind. Hat der Hund nach der Magendrehung die ersten drei bis vier Tage nach der Operation gut überstanden, sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung sehr gut.

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Umfrage
Empfinden Sie die Tierarztkosten als zu hoch?
  • Ja 82%, 228 votes
    228 votes 82%
    228 votes - 82% von allen Abstimmungen
  • Nein 18%, 51 vote
    51 vote 18%
    51 vote - 18% von allen Abstimmungen
Abstimmungen insgesamt: 279
Freitag, 15. September 2017
Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin