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Osteopathie bei Tieren

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Kaninchen beim Tierarzt

Der Osteopath überprüft, wie die Tiere sich bewegen und stellt so fest, ob eine Körperfunktion gestört ist. Foto: vetproduction

Was ist Osteopathie bei Tieren?

Die Osteopathie stellt eine ganzheitliche alternative Therapieform dar. Der Osteopath betrachtet den Körper von Tier und Mensch in seiner Gesamtheit – ein gesunder Körper bewegt sich harmonisch, die Muskeln und Knochen arbeiten gut zusammen. Ist dieses Zusammenspiel gestört, erkennt der Osteopath Bewegungseinschränkungen – was die durch den Körper strömende Lebensenergie stört. So stellt Andrew Still, der Begründer der Osteopathie, fest: „Leben bedeutet Bewegung, wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit“.

Der Osteopath überprüft, wie die Tiere sich bewegen und stellt so fest, ob eine Körperfunktion gestört ist. Unfälle, Stürze, Muskelverspannungen oder eine Narbenbildung, Bänder- oder Gelenkverklebungen können zu Blockierungen führen. Der Osteopath versucht, diese Störung durch verschiedene manuelle Techniken wieder aufzuheben – mit bloßer Hilfe seiner Hände. Er möchte so die Selbstheilungskraft des Körpers von Tier und Mensch anregen. Das Bewegungssystem ist eng mit dem restlichen Körper verbunden; somit kann die osteopathische Behandlung auch auf die Atmung, das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und das seelische Wohlbefinden wirken.

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Die Osteopathie wird in der Tiermedizin hauptsächlich beim Pferd und beim Hund angewandt. Ist die Bewegung der Tiere gestört, gehen sie lahm oder steif, zeigen sie eine verminderte Leistung oder Schmerzen, so kann Osteopathie unterstützend eingesetzt werden. Die Osteopathie ersetzt allerdings nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Tierarzt.

Durchführung:

Wie wird die Osteopathie bei Tieren durchgeführt?

Die Osteopathie wird bei Tieren heute vornehmlich bei Pferden und Hunden angewandt. Pferde leiden oftmals an Problemen der Muskeln und des Skeletts. Der Osteopath betrachtet die Lebensumstände des Pferdes, er fragt den Besitzer, wie alt das Tier ist, nach der Rasse und der Vorgeschichte des Pferdes. Meist möchte er auch den Sattel und die Trense begutachten. Er beurteilt das Pferd in der Bewegung – zum Teil an der Longe, geführt oder unter dem Reiter. Er betastet die Muskeln und testet alle Gelenke auf ihre Beweglichkeit und vergleicht beide Seiten.

Der Osteopath stellt fest, ob Knochen, Muskeln oder Sehnen des Tieres blockiert oder gestört sind und behandelt sie mit bestimmten Handgriffen. Dadurch möchte er die Selbstheilungskraft des Tieres steigern. Die Behandlung dauert meistens zwischen einer und zwei Stunden. Für einige Erkrankungen rät der Osteopath Wiederholungs-Behandlungen an. Bei vielen Problemen helfen auch schon einmalige osteopathische Behandlungen.

Beim Hund läuft die osteopathische Untersuchung ähnlich ab – der Osteopath stellt viele Fragen zu den Lebensumständen. Er betrachtet den Hund in seiner Bewegung und tastet seinen Körper ab. Er wendet auch hier osteopathische Handgriffe an, um mögliche Blockierungen zu lösen.

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