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Bei einer Kastration (Ovariektomie) entfernt der Tierarzt die beiden Eierstöcke (Keimdrüsen) der Katze in einer Operation. Oft entnimmt er dem Tier zusätzlich die Gebärmutter (Ovariohysterektomie). Die Katze ist nach der Kastration unwiderruflich unfruchtbar.
Nicht zu verwechseln ist die Kastration der Katze mit der Sterilisation, bei welcher die Keimdrüsen erhalten bleiben. Bei der Sterilisation der Katze werden zur Unfruchtbar-Machung nur die Eileiter durchtrennt. Im Gegensatz zur häufig durchgeführten Kastration, findet eine Sterilisation bei Katzen so gut wie nie statt.
Die Kastration der Katze erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel weniger als 90 Minuten. Je nach Operationstechnik entfernt der Tierarzt über einen Bauch- oder Flankenschnitt die Eierstöcke und meist auch die Gebärmutter der Katze. Nach ein paar Stunden unter Beobachtung in der Tierarzt-Praxis oder Tierklinik kann man die Katze meist wieder mit nach Hause nehmen.
Um zu verhindern, dass sie sich an der Wunde leckt (Gefahr der Wundinfektion), sollte die kastrierte Katze einen Halskragen tragen. Nach zwei bis drei Tagen muss sie zur Nachkontrolle zum Tierarzt, und nach etwa zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Die Katze erholt sich meist schnell innerhalb weniger Tage.
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