Anzeige

Anzeige

Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten

Anzeige


Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten
Home » Diagnose » Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren

Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren

 

Diesen Artikel teilen:

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

MRT beim Hund

Die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Schichtaufnahmen des Körpers aufgenommen werden. Foto: vetproduction

Was ist eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren?

Die Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren ist ähnlich wie die Computertomografie ein bildgebendes Verfahren, bei dem Schichtaufnahmen des Körpers aufgenommen werden. Auf den MRT-Bildern sind alle Gewebe erkennbar. Im Unterschied zu einer Röntgen-Untersuchung oder einer Computertomografie, fällt bei der Kernspintomografie keine ionisierende Strahlung an.

Das Prinzip der Magnet-Resonanz-Tomografie bei Tieren nutzt den hohen Wassergehalt des Körpers. Normalerweise liegen die Wasseratome im Körper des Tieres ungeordnet vor. Wird ein Magnetfeld eingeschaltet, ordnen sie sich in einer Richtung an. Wird es abgeschaltet, fallen die Wasseratome wieder in ihren ungeordneten Zustand zurück und senden dabei ein elektromagnetisches Signal aus. Dieses wird bei der MRT von Detektoren aufgefangen und in ein Bild umgerechnet. Aus mehreren Bildern können am Computer dreidimensionale Schichtansichten zusammengesetzt werden. Das MRT-Gerät ist röhrenförmig und ähnelt einem Computertomografen.

Anzeige

Durchführung:

Wie wird eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) bei Tieren durchgeführt?

Für eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) ist es, wie bei der Computertomografie und einer Röntgen-Untersuchung, notwendig, das Tier in Vollnarkose zu legen. Deshalb prüft der Tierarzt zunächst durch eine körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung, ob der allgemeine Gesundheitszustand des Tieres eine vollständige Betäubung zulässt. Ist dies der Fall, wird es narkotisiert und in die MRT-Röhre geschoben. Während der Magnet-Resonanz-Tomografie am Tier dürfen sich keine metallischen Gegenstände im Untersuchungsraum befinden.

Bei Hunden, Katzen und anderen Kleintieren kann eine Magnet-Resonanz-Tomografie am gesamten Körper vorgenommen werden. Bei erwachsenen Großtieren wie Pferden werden aufgrund der Größe der verfügbaren Geräte meist nur einzelne Gliedmaßen wie der Kopf, Hals oder Beine mittels MRT untersucht.

Wie kontrastreich ein MRT-Bild ist, hängt unter anderem von der Magnetfeldstärke sowie der Dauer und Stärke der Magnetimpulse ab. Werden diese Faktoren während der Untersuchung variiert, lassen sich die verschiedenen Gewebe sehr gut voneinander unterscheiden. Allerdings steigt dadurch auch die Untersuchungsdauer. Sie liegt bei der MRT zwischen 15 Minuten und drei Stunden. Manchmal verabreicht der Tierarzt zusätzlich ein spezielles MRT-Kontrastmittel, um Gewebe des Tieres besser voneinander abgrenzen zu können.

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Umfrage
Empfinden Sie die Tierarztkosten als zu hoch?
  • Ja 82%, 228 votes
    228 votes 82%
    228 votes - 82% von allen Abstimmungen
  • Nein 18%, 51 vote
    51 vote 18%
    51 vote - 18% von allen Abstimmungen
Abstimmungen insgesamt: 279
Freitag, 15. September 2017
Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin