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Zahnreinigung bei Tieren

 

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Anwendungsgebiete:

Wann wird eine Zahnreinigung bei Tieren angewandt?

Es empfiehlt sich, die Zähne des Tieres routinemäßig einmal am Tag mit Zahnbürste und Zahncreme zu reinigen. Eine professionelle Zahnreinigung durch den Tierarzt ist dann sinnvoll, wenn sich auf den Zähnen des Tieres Zahnstein oder ein braun-gelber Belag gebildet hat.

Zahnbelag wird auch als Plaque bezeichnet und besteht aus einer Ansammlung von Bakterien, Speichel-Bestandteilen sowie Abbauprodukten und abgeschilferten Schleimhaut-Zellen aus der Maulhöhle. Wird diese Plaque beim Tier nicht entfernt, führt sie nicht nur zu Schäden am Gebiss, sondern kann langfristig auch Stoffwechselerkrankungen und Entzündungen verursachen.

Außerdem entsteht bei mangelnder Zahnpflege ein übler Maulgeruch und es können sich unter anderem Zahnfleisch-Entzündungen und Zahnfleisch-Taschen beim Tier bilden. Riecht also das Maul des Tieres schlecht, ist das Zahnfleisch gerötet oder blutig, ist Eiter in der Maulhöhle zu sehen und verweigert das Tier die Nahrungsaufnahme teilweise oder vollständig, so muss unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.

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Risiken und Komplikationen:

Welche Risiken birgt eine Zahnreinigung bei Tieren?

Die tägliche Zahnreinigung beim Tier sollte nur mit einer für das Tier geeigneten Zahncreme durchgeführt werden. Die Tiere können die Zahncreme bei der Zahnreinigung verschlucken und bei der Verwendung schäumender oder fluoridhaltiger Zahncremes Magenprobleme bekommen. Insbesondere bei Katzen ist die Zahnreinigung sehr behutsam durchzuführen und die Katze langsam an das tägliche Zähneputzen zu gewöhnen, da das Tier sonst heftige Abwehrreaktionen zeigen kann.

Führt der Tierarzt die professionelle Zahnreinigung unter Narkose durch, so bestehen die allgemeinen Risiken einer Vollnarkose. Ferner kann es beim Entfernen der Zahnstein-Reste zu leichten Blutungen des Zahnfleischs kommen. Nach der Entfernung des Zahnsteins ist es wichtig, die Zahnoberfläche mit einem Mittel zur Politur zu glätten, da sich auf dem sonst aufgerauten Zahnschmelz besonders leicht eine neue Plaqueschicht bilden kann.

 

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Weiterführende Informationen

Autor: Melanie Geiser, M.A.
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Kohn, B. et al.: Praktikum der Hundeklinik, Enke, Stuttgart 2017

Eickhoff, M.: Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bei Klein- und Heimtieren. Enke, 2005
Gorell, C.: Zahnmedizin bei Klein- und Heimtieren. Urban &Fischer, 2006
Hamilton, D.: Homöopathie für Hunde und Katzen. Kleine Gaben für kleine Tiere. Sonntag, 2005
Vieten, M.: Handbuch der Tierarzthelferin. Enke, 2000 

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