Die 10 überraschendsten Dinge, die Sie noch nicht von Ihrem Haustier wussten

Kennen Sie sich gut mit Tieren aus? Diese Dinge wissen Sie vielleicht noch nicht!

Sie kennen sich gut mit Tieren und besonders mit Ihrem Tier aus? Wir haben Ihnen hier eine Liste von interessanten Fakten zusammengestellt, die Sie vielleicht noch nicht wussten und die Sie überraschen werden.

1. Achtung Bakterien!

Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hund oder Ihrer Katze durch das Gesicht schlabbern. Was als Liebesbeweis gemeint ist, kann sehr gefährlich sein: Durch Küsse von Hunden und Katzen oder auch durch Bisse können die Tiere gefährliche Krankheiten übertragen.

Das Bakterium Capnocytophaga canimorsus im Maul des Hundes löst beim Menschen unter anderem Fieber, Blutgerinnungsstörungen, Hirnhautentzündung und weitere Symptome aus. Gerade Kinder sollten vorsichtig sein und sich nicht von den Tieren ablecken lassen, so niedlich das auch ist.

Achten Sie also auf eine gründliche Hygiene, indem Sie sich nach dem Kontakt mit dem Hund gründlich die Hände waschen. Lassen Sie Ihren Hund außerdem regelmäßig tierärztlich untersuchen und entwurmen Sie ihn.

2. Diabetiker-Warnhunde

Hund bei der Blutzucker Messung
Diabetiker-Warnhunde erkennen eine Über- oder Unterzuckerung. Foto: vetproduction

Es gibt Diabetiker-Warnhunde, die eine Unterzuckerung oder eine Überzuckerung am Schweiß und Atem eines Diabetikers erkennen.

Sie werden speziell darauf trainiert, den Diabetiker nachts bei einer Unterzuckerung zu wecken, Hilfe zu holen und ihm Utensilien wie ein Blutzucker-Messgerät zu bringen.

3. Weiße Katzen

Weiße Katzen sind oft auf einem oder beiden Ohren taub. Vor allem bei den weißen Katzen mit blauen Augen kommt das häufiger vor: Etwa 43 Prozent der beidseitig blauäugigen Katzen sind gleichzeitig schwerhörig oder taub.

Katzen, die nur ein blaues Auge haben, sind zu etwa 27 Prozent schwerhörig oder taub. Katzen mit gelben Augen sind zu rund 7 Prozent von Schwerhörigkeit oder Taubheit betroffen.

4. Hunde sind rot-grün-blind

Früher ging man davon aus, dass Hunde nur in schwarz-weiß sehen. Nach dem heutigen Kenntnisstand weiß man allerdings, dass Hunde durchaus in Farben sehen können, allerdings rot-grün-blind sind. Sie können aber dafür besser in der Dämmerung sehen, weil sie mehr Sehstäbchen haben.

5. Katzen sind nicht unbedingt Einzelgänger

Ein Gerücht, das sich seit Jahrzehnten hält, ist, dass Katzen Einzelgänger seien. Doch mittlerweile hat sich gezeigt, dass Katzen auch gerne mit anderen Katzen kommunizieren und durchaus ein sehr soziales Verhalten im Umgang mit anderen zeigen. Zu beobachten ist das zum Beispiel auf Bauernhöfen, wo mehrere Katzen miteinander leben.

6. Geruchssinn von Katzen

Katzen können süßen Geschmack nicht wahrnehmen. Bei salzigem, bitterem und saurem Geschmack haben sie dagegen keine Probleme. Wenn Katzen eine Erkältung haben und ihr Geruchssinn eingeschränkt ist, schmecken sie gar nichts mehr.

7. Zigarettenrauch ist für Ihr Haustier schädlich

Passivrauchen ist auch für Tiere schädlich, wenn nicht sogar tödlich. Der Rauch geht nicht nur in die Lungen und in die Schleimhäute der Tiere, sondern auch in das Fell. Wenn sich Tiere, wie Hunde, Katzen und Kaninchen, häufiger das Fell lecken, nehmen sie die giftigen Stoffe auf.

8. Schwanzwedeln beim Hund

Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, gehen wir Menschen meist davon aus, dass dies ein Zeichen für Freude ist. Allerdings wedeln Hunde aus den verschiedensten Gründen mit dem Schwanz, so neben Freude auch bei einer Aufforderung oder einer Drohung. Um das Schwanzwedeln richtig zu deuten, beobachten Sie auch die Mimik und die Körperspannung des Hundes genau.

9. Hunde können tanzen

Dogdance, also Hundetanz, ist eine Sportart, die den Hunden von speziellen Trainern beigebracht wird und die Sie auch zusammen mit Ihrem Hund ausführen können. Vorausgesetzt natürlich, Sie und auch Ihr Hund haben Spaß am Tanzen.

10. Katzen landen nicht immer auf den Pfoten

Katzen landen meistens auf den Pfoten, weil sie den Trick beherrschen, sich in der Luft zu drehen. Allerdings ist das nicht immer so: Denn stürzt eine Katze plötzlich in die Tiefe und ist die Entfernung zum Boden zu kurz, kann die Katze den Trick nicht mehr durchführen und wird sich unter Umständen verletzen.

Dieses Buch können Sie direkt bei Amazon bestellen (Anzeige):

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von ws-eu.amazon-adsystem.com zu laden.

Inhalt laden

Weiterführende Informationen
Autor: Lisa Bachmann
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung:
Februar 2022

Quellen:
Kohn, B. et al.: Praktikum der Hundeklinik, Enke, Stuttgart 2018
Worst, M.: Warnhunde für Diabetiker. RSV-Verlag 2016
Schroll, S. et al.: Verhaltensmedizin beim Hund. Enke 2016
Schroll, S. et al.: Verhaltensmedizin bei der Katze. Enke 2015
Schmidt-Röger, H.: Hunde. Das große Praxishandbuch. Gräfe & Unzer, 2013