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Christusdorn (Euphorbia milii)

 

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Christusdorn

Der Milchsaft des Christusdorns kann für Haustiere giftig sein. Foto: vetproduction

Der Christusdorn (Euphorbia milii) ist eine ursprünglich aus Madagaskar stammende Zimmerpflanze. Der bis zu zwei Meter hoch werdende Strauch aus der Familie der Wolfsmilch-Gewächse (Euphorbiaceae) zeichnet sich durch dornenbesetzte Zweige und lanzettenartige Blätter an den Zweigenden aus. Der Christusdorn blüht im Frühjahr mit kleinen Blüten, die von zwei rosa bis rot gefärbten Hochblättern umgeben sind.

Der Milchsaft des Christusdorns kann für Haustiere giftig sein. Er enthält sogenannte Ingenol-Ester, die haut- und schleimhautreizend sind. Hat Ihr Tier an einem Christusdorn geknabbert, kann es zu Speicheln, Reizung der Maulschleimhaut, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen kommen. Ist das Auge des Tieres mit dem Milchsaft des Christusdorns in Berührung gekommen, sind vorübergehende starke Sehstörungen möglich. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, Ihren Tierarzt aufzusuchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. M. Waitz
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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