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Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze (Feliner Diabetes)

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Blutzucker-Messung

Bei Diabetes mellitus bei der Katze ist eine regelmäßige Blutzucker-Kontrolle notwendig. Foto: vetproduction

Was ist Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze?

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselkrankheit, die bei Menschen, Hunden und auch bei der Katze (Feliner Diabetes) vorkommt. Das Wesen der Erkrankung ist ein überhöhter Blutzucker-Spiegel. Normalerweise sorgt das körpereigene Hormon Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, dafür, dass der Zucker vom Blut ins Gewebe aufgenommen wird. Dort dient er den Zellen als wichtiger Energielieferant.

Fehlt das Insulin oder kann es nicht richtig wirken, steigt der Zuckergehalt im Blut an. Dadurch gerät der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Empfindliches Gewebe wie Nerven sind besonders betroffen – unter anderem sind Nervenschäden (Neuropathien) als Folge möglich. Gleichzeitig fehlt durch den Diabetes mellitus der Zucker in den Geweben, weil er nicht ausreichend aufgenommen wird.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze?

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze (Feliner Diabetes) entsteht – wie beim Menschen auch – entweder durch den Mangel am Hormon Insulin oder durch eine sogenannte Insulinresistenz.

Insulin sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangt. Ein Insulinmangel kann entstehen, wenn das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) der Katze fälschlicherweise die Zellen der Bauchspeicheldrüse bekämpft. Sie verlieren daraufhin ihre Funktion und stellen kein oder zu wenig Insulin her. Möglich ist bei Diabetes mellitus der Katze auch, dass zwar ausreichend Insulin vorhanden ist, jedoch die Zellen nicht mehr darauf reagieren – sie sind dann unempfindlich beziehungsweise resistent gegenüber Insulin geworden.

Das Risiko für Diabetes mellitus kann die Katze bereits in ihrem Erbgut tragen. Einige Katzenrassen wie die Burma-Katze entwickeln zum Beispiel eher häufig einen Diabetes. Doch spielen auch die Ernährung und Lebensweise eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Zuckerkrankheit von Katzen. So sind vor allem übergewichtige Katzen gefährdet, an Diabetes mellitus zu erkranken.

In einigen Fällen sind Entzündungen oder Tumoren der Bauchspeicheldrüse oder anderer Hormondrüsen die Ursache von Katzendiabetes. Auch können bestimmte Medikamente wie Glukokortikoide (wie Kortison) bei der behandelten Katze vorübergehend oder dauerhaft zu einem erhöhten Blutzucker-Spiegel und damit zu Diabetes mellitus führen.

Symptome:

Wie äußert sich Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze?

Folgende typische Symptome können auf Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze hinweisen: Die Katze trinkt viel und muss vermehrt große Mengen Urin absetzen. Von Felinem Diabetes betroffene Katzen können übergewichtig sein, häufiger jedoch magert die Katze trotz phasenweise auftretender Heißhunger-Attacken ab.

Das Fell von Katzen mit Diabetes mellitus ist meist glanzlos und struppig. Durch den dauerhaft erhöhten Blutzucker-Spiegel sind Folgeschäden wie Nervenschäden (Neuropathien) möglich. Betroffene Katzen zeigen dann beispielsweise eine Schwäche an den Hinterläufen – erkennbar ist dies an einem unregelmäßigen Gang.

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