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Salmonellose beim Vogel

 

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Diagnose:

Vogelkot

Bei einer Salmonellose müssen Käfige und Zubehör wie Tränken und Sitzstangen gründlich desinfiziert werden. Foto: vetproduction

Wie wird eine Salmonellose beim Vogel diagnostiziert?

Symptome wie ein schlechter Allgemeinzustand des Vogels und Durchfall geben dem Tierarzt erste Hinweise auf eine Infektionskrankheit. Lassen sich zudem in mehreren Kotuntersuchungen Salmonellen nachweisen, ist die Diagnose Salmonellose wahrscheinlich.

Salmonellen können jedoch den Darm des Vogels auch passieren, ohne Schaden anzurichten. Mittels einer Röntgen-Untersuchung erkennt der Tierarzt, ob Gelenke oder Organe des Vogels betroffen sind. Ist dies der Fall, entnimmt er eine Gewebeprobe (Biopsie) aus dem entsprechenden Gelenk oder Organ und lässt sie auf Salmonellen untersuchen. Weist das Probenmaterial Salmonellen auf, gilt die Diagnose als gesichert.

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Behandlung:

Wie kann eine Salmonellose beim Vogel behandelt werden?

In der Regel behandelt der Tierarzt eine Salmonellose beim Vogel mit einem Antibiotikum. Dieses spritzt er dem Vogel zum Beispiel in den Schnabel, oder – bei Bedarf – direkt in das betroffene Gelenk. Gegen Symptome wie Durchfall verabreicht der Tierarzt entsprechende Medikamente.

Als Halter empfiehlt es sich, das erkrankte Tier von anderen Vögeln zu trennen, um zu verhindern, dass sich die Salmonellen ausbreiten. Käfige und Zubehör wie Tränken, Sitzstangen etc. müssen gründlich desinfiziert und der Bodenbelag unbedingt ausgetauscht werden. Der Vogel gilt als geheilt, wenn sich in mehreren Kotproben nacheinander (im Abstand mehrerer Wochen) keine Salmonellen mehr nachweisen lassen.

Prognose:

Wie ist die Prognose einer Salmonellose beim Vogel?

Die Prognose einer Salmonellose beim Vogel hängt unter anderem vom Allgemeinzustand des Tieres und von der Schwere der Infektion ab. Bei frühzeitigem Beginn der Therapie ist die Prognose gut. Salmonellen sind jedoch hartnäckig, in einigen Fällen sind die Vögel trotz Antibiotika nicht erregerfrei, und die Erkrankung wird chronisch.

Bei Vögeln, bei denen die Salmonellose auch das Zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) in Mitleidenschaft gezogen hat, ist die Prognose eher ungünstig. Einige Vögel, bei denen die Gelenke betroffen sind, behalten Spätschäden zurück und sind beispielsweise in ihren Bewegungen eingeschränkt.

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