Satteldruck beim Pferd

Diagnose:

Wie wird ein Satteldruck beim Pferd diagnostiziert?

Tierärztinnen und Tierärzte diagnostizieren einen Satteldruck meist anhand des typischen Sitzes und des Aussehens der Druckstellen. Sie untersuchen die Sattelstelle des Pferdes genau: Wie groß ist das Ausmaß der Entzündung? Hat das Pferd Rückenschmerzen?

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Berichten Sie der Tierärztin oder dem Tierarzt, wie sich das Pferd beim Satteln und beim Reiten verhält. Zeigen Sie auch den Sattel und die Satteldecken.

Behandlung:

Wie kann ein Satteldruck beim Pferd behandelt werden?

Ein Satteldruck beim Pferd wird durch strikte Schonung der betroffenen Druckstelle behandelt. Das Pferd darf nicht mehr belastet werden, bis der Satteldruck komplett ausgeheilt ist, manchmal kann dies mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmen.

Frische Quetschungen beim Satteldruck werden vorsichtig gekühlt. Ist die Stelle entzündet oder eitrig, erhält das Pferd Schmerzmittel, Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente. Gegen trockene Satteldruck-Stellen helfen rückfettende Wundsalben.

Prognose:

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Wie ist die Prognose von Satteldruck beim Pferd?

Die Prognose eines Satteldrucks beim Pferd ist gut, wenn er frühzeitig und lange genug behandelt wird. Es ist notwendig, dass die Hautstellen komplett abheilen, bevor eine erneute Belastung durch den Sattel möglich ist.

Die Prognose von Satteldruck ist schlechter, wenn die Sattelstelle infiziert und eitrig ist und sich auf tiefere Bereiche des Rückens, wie Knorpel, Knochen oder Bänder des Pferdes, ausdehnt.

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