Augenausfluss beim Pferd

Diagnose:

Wie wird Augenausfluss beim Pferd diagnostiziert?

Das Sekret am Auge des Pferdes lässt sich mit bloßem Blick erkennen. Doch ist Augenausfluss meist keine alleine auftretende Krankheit, sondern ein Symptom einer Augenerkrankung. Deshalb untersucht die Tierärztin oder der Tierarzt das Pferd gründlich, um weitere Symptome festzustellen, beispielsweise Husten oder Fieber.

Anschließend führt die Tierärztin oder der Tierarzt eine Augenuntersuchung durch, um zu schauen, ob eine Erkrankung des Auges für den Augenausfluss verantwortlich ist. Häufig träufelt sie oder er Fluoreszein in das Auge des Pferdes und kann so erkennen, ob die Hornhaut verletzt und der Tränen-Nasen-Kanal durchgängig ist: Dann ist der gelbe Farbstoff kurze Zeit nach dem Einträufeln an den Nüstern zu sehen.

Behandlung:

Was hilft bei tränenden Augen beim Pferd?

Da Augenausfluss beim Pferd ein Symptom für viele verschiedene Erkrankungen ist, richtet sich die Behandlung nach der Ursache. Je nach der Grunderkrankung erhält das Pferd Medikamente.

Was also tun, wenn das Pferd entzündete Augen hat? Leidet das Pferd beispielsweise unter einer bakteriellen Augenentzündung, so helfen Antibiotika in Form von Augensalben oder Augentropfen.

Bei einem verstopften Tränen-Nasen-Kanal spült die Tierärztin oder der Tierarzt diesen vorsichtig frei. Manche fragen sich, was sie tun können, wenn sich Augenschleim bildet. Dann ist es ratsam, den Augenausfluss mit trockenen Tüchern vorsichtig zu entfernen.

Prognose:

Wie ist die Prognose von Augenausfluss beim Pferd?

Die Prognose von Augenausfluss beim Pferd hängt von der Ursache ab. Häufig ist der Augenausfluss ein Symptom für eine andere Grunderkrankung (z.B. eine Bindehaut-Entzündung beim Pferd). Gelingt es, diese erfolgreich zu behandeln, ist die Prognose meist gut.

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