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Vergiftungen bei der Katze

 

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Wie kann man Vergiftungen bei der Katze vorbeugen?

Vergiftungen bei der Katze lassen sich nur teilweise vermeiden. Freilaufende Katzen können jederzeit in Berührung mit Giften kommen, etwa giftigen Gartenpflanzen oder Giftködern. Aber auch im Haus lebende Katzen sind der Gefahr von Vergiftungen ausgesetzt, etwa giftigen Zimmerpflanzen, Reinigungs- und Lösungsmitteln.

Ihr Instinkt schützt eine Katze häufig davor, für sie schädliche Stoffe aufzunehmen. Dennoch ist es sehr wichtig, Einiges zu beachten, um einer Vergiftung bei der Katze vorzubeugen:

  • Ätherische Öle in Duftlampen oder Körperpflegemittel können für Katzen giftig sein, so z.B. Teebaumöl oder Zimtöl. Stellen Sie es immer außer Reichweite Ihrer Katze!
  • Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden. Die Katze darf nur solche Medikamente erhalten, die für Katzen zugelassen sind oder die der Tierarzt ausdrücklich empfohlen hat.
  • Bestimmte Zimmerpflanzen können bei Katzen zu Vergiftungen führen, darunter Wolfsmilcharten, Dieffenbachia, Aronstabgewächse, Kalla, Oleander, Efeu, Azaleen, Nadelbäume, Narzissen, Alpenveilchen.
  • Haushaltsgifte für die Katze sind unter anderem Putzmittel mit Phenol oder Kresol, Mottenkugeln, Lampenöl, Terpentin, Säuren und Laugen.

 Wann zum Tierarzt?

Ist es bei Vergiftungen wichtig, mit der Katze einen Tierarzt aufzusuchen?

Bemerkt man als Tierhalter eine Vergiftung bei seiner Katze, muss sie schnellstmöglich zum Tierarzt. So handelt es sich bei einer akuten Vergiftung um einen Notfall. Je schneller die Katze behandelt wird, desto besser sind die Überlebenschancen des Tieres. Auch lassen sich Organschäden durch ein schnelles Eingreifen oftmals vermeiden.

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Wichtig ist, bei einer Vergiftung der Katze nicht eigenmächtig einzugreifen und sie ohne Absprache mit dem Tierarzt zu behandeln. Dadurch kann es im ungünstigen Fall zu einer Verstärkung der Vergiftung kommen. Um dem Tierarzt die Diagnose zu erleichtern, empfiehlt es sich, seine Beobachtungen möglichst genau zu schildern und gegebenenfalls Proben oder Verpackungen des Giftstoffs mit in die Praxis zu bringen.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dipl.-Biol. Birgit Hertwig
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber (Tierärztin)
Datum der letzten Aktualisierung: Februar 2018
Quellen:
Horzinek M.C. et al.: Krankheiten der Katze. Enke, Stuttgart 2014
Huhn, A.: Katzenkrankheiten. Ulmer, Stuttgart 2006
Kraft, R., Dürr, U.M.: Katzenkrankheiten. Schlütersche, Hannover 2003
Nelson, R.W., Couto, G.: Innere Medizin der Kleintiere. Urban & Fischer, München 2006
Rand, J.: Praxishandbuch der Katzenkrankheiten. Urban & Fischer, München 2009
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Univerität Zürich. http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm (Letzter Abruf: Februar/2018)

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