Gastritis bei Katzen (Magenschleimhaut-Entzündung)

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut der Katze entzündet. Eine mögliche Folge der Gastritis ist ein Magengeschwür.

Vorbeugen:

Wie kann man einer Gastritis bei Katzen vorbeugen?

Einer Gastritis bei Katzen lässt sich nur schwer vorbeugen. Die Ernährung kann jedoch ein entscheidender Faktor sein: Es empfiehlt sich, auf stark säurehaltiges Futter zu verzichten und darauf zu achten, dass die Katze keine giftigen oder reizenden Substanzen zu sich nimmt.

Erkrankungen, die eine Magenschleimhaut-Entzündung bei der Katze nach sich ziehen können (z.B. Nierenerkrankungen), sollten entsprechend behandelt werden.

Dann ist der Tierarzt-Besuch ratsam

Muss eine Katze mit einer Gastritis tierärztlich vorgestellt werden?

Erbricht die Katze lediglich einige Male und geht es ihr ansonsten gut, muss dies noch kein Hinweis auf eine Gastritis bei der Katze sein. Hält das Erbrechen bei der Katze jedoch an und/oder leidet sie unter weiteren Symptomen wie Fressunlust, Lethargie oder Schmerzen, steckt unter Umständen eine Magenschleimhaut-Entzündung hinter den Symptomen.

Ein Tierarzt-Besuch ist in jedem Fall empfehlenswert, um die Ursachen für die Symptome abklären und die notwendige Behandlung der Katze einleiten zu lassen. Unbehandelt kann eine Gastritis bei Katzen zu einem Magengeschwür führen.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dipl.-Biol. Ulrike Ibold
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: April 2022
Quellen:
Pschyrembel Online: Gastritis. Walter de Gruyter (Abruf: April 2022)
Lutz, H. et al.: Krankheiten der Katze. Thieme Verlag 2019
Rand, J.: Praxishandbuch Katzenkrankheiten. Urban & Fischer Verlag, München 2009
Nelson, R., Guillermo Couto, C. (Hrsg.): Innere Medizin der Kleintiere. Urban & Fischer Verlag. München 2006
Huhn, A.: Katzenkrankheiten. Ulmer Verlag, Stuttgart 2006

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