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Aortenthrombus bei der Katze

 

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Diagnose:

Katze Spritze

Der Aortenthrombus bei der Katze wird durch eine Operation oder mithilfe von Medikamenten aufgelöst. Foto: vetproduction

Wie wird ein Aortenthrombus bei der Katze diagnostiziert?

Der Tierarzt stellt die Diagnose eines Aortenthrombus bei der Katze anhand der charakteristischen Symptome sowie mithilfe bildgebender Verfahren, wie einer Ultraschall-Untersuchung oder einer Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT). Diese Untersuchungen zeigen außer dem Thrombus auch eine mögliche Vergrößerung des Herzens, die bei vielen Katzen, die unter einem Aortenthrombus leiden, zu finden ist. Eine Elektrokardiografie gibt Aufschluss über mögliche Herzrhythmusstörungen, welche ebenfalls ein Hinweis auf eine Thrombose der Katze sein können.

Behandlung:

Wie kann ein Aortenthrombus bei der Katze behandelt werden?

Es gibt verschiedene therapeutische Möglichkeiten, den Aortenthrombus bei der Katze zu entfernen, etwa durch eine Operation oder mithilfe von Medikamenten, welche Blutgerinnsel auflösen (z.B. Plasminogen-Aktivator oder Streptokinase). Weiterhin versorgt der Tierarzt die betroffene Katze mit Schmerzmitteln und Elektrolytlösungen, um den Wasser- und Salzhaushalt aufrecht zu erhalten. Heparin kann gegebenenfalls die Bildung eines erneuten Blutgerinnsels bei der Katze verhindern.

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Da von einem Aortenthrombus betroffene Katzen dazu neigen, die unbeweglichen Hinterbeine zu lecken oder zu beißen, ist es ratsam, dem Tier einen Halskragen anzulegen. Es empfiehlt sich, die minder durchbluteten Gliedmaßen zu massieren und zu bewegen sowie die Katze warm zu halten. Gelingt es dem Tierarzt nicht, den Thrombus binnen weniger Tage aufzulösen, muss er die Katze in der Regel einschläfern. Zusätzlich zu der Behandlung, beziehungsweise der Beseitigung des Aortenthrombus, steht die Therapie der Grunderkrankung des Herzens der Katze im Vordergrund.

Prognose:

Wie ist die Prognose bei einer Katze mit Aortenthrombus?

Die Prognose bei einem Aortenthrombus bei der Katze ist meist ungünstig. Etwa 50 bis 70 Prozent der Katzen überleben die erste Phase der Krankheit nicht. Rund die Hälfte der überlebenden Katzen erleidet mit der Zeit erneut eine Aortenthrombose. Zudem kann es Monate dauern, bis die Katze ihre Gliedmaßen wieder bewegen kann, vielfach bleibt eine Störung der Nervenbahnen zurück.

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