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Ohrräude beim Kaninchen

 

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Vorbeugen:

Wie kann man einer Ohrräude beim Kaninchen vorbeugen?

Einer Ohrräude lässt sich beim Kaninchen nicht immer vorbeugen. Jedoch kann man Ohrräude durch eine gute Hygiene sowie durch eine artgerechte Tierhaltung teilweise vermeiden. Kaninchen brauchen genügend Platz und regelmäßig Auslauf. Werden sie zu eng gehalten, können sich Milben leicht verbreiten. Das Gehege beziehungsweise der Käfig sollten regelmäßig gründlich gereinigt werden. Neben dem Streuwechsel ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit den Käfig selbst und Gegenstände im Käfig mit heißem Wasser abzuspülen beziehungsweise abzukochen – vor allem, wenn man bereits Milben oder andere Parasiten entdeckt hat.

Weitere Maßnahmen helfen, einer Ohrräude beim Kaninchen vorzubeugen: Entscheidet man sich dafür, Kaninchen aus der Zoohandlung, dem Tierheim oder von einem Züchter zu holen, empfiehlt es sich, diese gleich von einem Tierarzt untersuchen zu lassen, bevor man sie zu anderen Kaninchen setzt. So lässt sich eine mögliche Ohrräude frühzeitig erkennen – und dem Fall vorbeugen, dass das Kaninchen weitere Tiere im Gehege mit den Milben ansteckt.

Wann zum Tierarzt?

Muss ein Kaninchen mit Ohrräude zum Tierarzt?

Bemerkt man eine beginnende Ohrräude bei seinem Kaninchen, ist ein baldiger Tierarzt-Besuch notwendig. Bereits wenn sich das Tier häufig am Ohr kratzt oder andere Auffälligkeiten zeigt, ist es wichtig, das Kaninchen zum Tierarzt zu bringen. Auf keinen Fall empfiehlt es sich, eine Ohrräude beim Kaninchen selbst zu behandeln und zum Beispiel die Krusten zu entfernen. Dies ist für das Kaninchen zum einen schmerzhaft, zum anderen können sich die Beschwerden ausweiten.

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Der Tierarzt stellt beim Kaninchen die genaue Diagnose einer Ohrräude und verschreibt die entsprechenden Medikamente. Auch berät er den Kaninchenhalter in Fragen der Therapie, Ohrenpflege und artgerechten Haltung des Kaninchens.

 

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Weiterführende Informationen

Autor: Dipl.-Biol. Birgit Hertwig
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Iris Kiesewetter
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Beck, W.; Möbius, S.: Wirksamkeitsstudie zur Effektivität einer Kombination aus Imidacloprid und Moxidectin bei Kaninchen mit Ohrräude. Kleintierpraxis 2006: 51 (5):256–262
Ewringmann, A.: Leitsymptome beim Kaninchen. Enke Verlag, Stuttgart 2016
Gabrisch, K.; Zwart, P.: Krankheiten der Heimtiere. Schlütersche, Hannover 2014
Moraillon, R.: Therapielexikon der Kleintierpraxis. München: Urban & Fischer, 2014

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