Kokzidiose beim Kaninchen

Vorbeugen:

Wie kann man einer Kokzidiose beim Kaninchen vorbeugen?

Einer Kokzidiose beim Kaninchen können Sie durch verschiedene Maßnahmen vorbeugen. Wenn Sie ein weiteres Kaninchen bekommen, also ein Partnertier, sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt eine Kotuntersuchung auf Kokzidien durchführen, bevor Sie es zu Ihren vorhandenen Tieren setzen.

Wildkaninchen sind häufig mit Kokzidien infiziert. Achten Sie deshalb darauf, dass Kaninchen in Außenhaltung keinen Kontakt zu Wildkaninchen bekommen. Um einer Kokzidiose beim Kaninchen vorzubeugen, geben Sie Ihren Hauskaninchen kein Frischfutter von Grünflächen, auf denen Wildkaninchen vorkommen.

Füttern Sie gesundes Kaninchenfutter, wie Heu und Frischfutter. Eine gesunde Darmflora macht Ihr Kaninchen widerstandsfähiger gegenüber Kokzidien.

Wann zum Tierarzt?

Muss ein Kaninchen mit einer Kokzidiose zum Tierarzt?

Wenn Ihr Kaninchen Anzeichen einer Kokzidiose zeigt, suchen Sie umgehend eine Tierärztin oder einen Tierarzt auf. In der Tierarzt-Praxis lässt sich die Kokzidiose durch eine Kotuntersuchung feststellen und entsprechend behandeln.

Ohne Behandlung können sich die Kokzidien rasch vermehren und im schlimmsten Fall verstirbt das Kaninchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: Regina Linnertz
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Datum der letzten Aktualisierung: März 2022
Quellen:
ESCCAP e.V.: https://www.esccap.de/ (Abruf: März 2022)
Ewringmann, A.: Leitsymptome beim Kaninchen. Stuttgart: Enke Verlag, 2016
Gabrisch, K., Zwart, P.: Krankheiten der Heimtiere. Hannover: Schlütersche, 2014

Moraillon, R.: Therapielexikon der Kleintierpraxis. München: Urban & Fischer, 2014
Schnieder, T.: Veterinärmedizinische Parasitologie. Stuttgart:  Thieme, 6. Auflage 2006

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