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Clostridien-Infektion beim Kaninchen

 

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Vorbeugen:

Wie kann man einer Clostridien-Infektion beim Kaninchen vorbeugen?

Um einer Clostridien-Infektion beim Kaninchen vorzubeugen, ist es wichtig, auf eine gründliche Käfig- und Stallhygiene zu achten und die Tiere gesund zu ernähren – auf der Basis von Heu und frischem Grünfutter. Gepresstes Trockenfutter und Pellets sollten nicht das Hauptnahrungsmittel des Kaninchens sein. Das Pressfutter enthält im Vergleich zu frischem Futter sehr viel Stärke und verschiedene Zuckerarten. Diese stehen im Verdacht, im Darm der Kaninchen die Vermehrung von Bakterien wie Clostridien zu fördern. Dies gilt auch für Leckereien wie Joghurtdrops. Auch Stress und verschiedene Haltungsfehler können das Immunsystem der Tiere schwächen – so steigt das Risiko einer Clostridien-Infektion.

Wenn Sie für eine artgerechte Haltung, gesundes Futter, ausreichende Hygiene und wenig Stress bei Ihrem Kaninchen sorgen, bietet dies eine optimale, wenn auch nie ganz sichere Vorbeugung für Krankheiten wie eine Clostridien-Infektion.

 

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Wann zum Tierarzt?

Muss ein Kaninchen mit einer Clostridien-Infektion zum Tierarzt?

Bereits wenn Ihr Kaninchen die ersten Symptome einer Clostridien-Infektion zeigt – also Fressunlust und ein auffällig ruhiges Verhalten – sollten Sie mit ihm den Tierarzt aufsuchen. Die Symptome können auf eine ganze Reihe von Erkrankungen hindeuten und müssen nicht unbedingt ein Zeichen für Clostridien sein, jedoch ist es für Kaninchen generell fatal, wenn sie das Fressen einstellen. Ihr Verdauungstrakt ist auf Fastenperioden nicht ausgelegt und so kommt es schnell zu schmerzhaften Gärprozessen und einem aufgeblähtem Bauch (Trommelsucht).

Je früher der Tierarzt die Diagnose stellt, desto besser sind die Heilungschancen bei einer Clostridien-Infektion. Ist es erst einmal zu schleimigen Durchfällen und einer Darmlähmung gekommen, steigt das Risiko, dass die Infektion nicht mehr erfolgreich behandelt werden kann.

 

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Christina Trappe, B.A.
Datum: Dezember 2013
Medizinische Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Quellen:
Erwingmann,A.: Leitsymptome beim Kaninchen. Diagnostischer Leitfaden und Therapie. Enke Verlag, Stuttgart 2010
Seblitz, H.-J. et al.: Tiermedizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre. Enke Verlag, Stuttgart 2010
Varga, M.: Textbook of Rabbit Medicine. Elsevier Verlag, London 2014

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