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Zahnstein beim Hund

 

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Diagnose:

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Maul vom Hund
Die Tierärztin untersucht eingehend die Maulhöhle und das gesamte Gebiss des Hundes. Foto: vetproduction

Wie wird Zahnstein beim Hund diagnostiziert?

Um sicher festzustellen, ob und in welchem Ausmaß ein Hund Zahnstein hat, empfiehlt es sich, eine Tierarzt-Praxis aufzusuchen. Bei der Untersuchung betrachtet die Tierärztin oder der Tierarzt eingehend die Maulhöhle und das gesamte Gebiss des Hundes. Dabei stellt sie oder er fest, inwieweit sich Zahnstein und Zahnbelag (Plaque) auf dem Zahnschmelz und unter dem Zahnfleisch gebildet haben.

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Außerdem wird kontrolliert, ob das Zahnfleisch des Hundes entzündet ist oder blutet, sich Zahnfleisch-Taschen gebildet haben oder Eiter im Maul des Hundes zu sehen ist.

Zusätzlich zur Untersuchung des Gebisses auf freiliegende Zahnwurzeln und lose Zähne röntgt die Tierärztin bzw. der Tierarzt den Kieferknochen des Hundes. So lässt sich feststellen, ob Schäden am Zahnhalte-Apparat des Hundes vorliegen.

Behandlung:

Wie kann Zahnstein beim Hund behandelt werden?

Wenn festgestellt ist, in welchem Ausmaß Zahnsteinbefall beim Hund vorliegt, wird er – soweit nötig – entfernt. Bei dieser professionellen Zahnreinigung bekommt der Hund eine leichte Narkose. Die Tierärztin oder der Tierarzt entfernt den Zahnstein entweder mit der Hand oder mit einem Ultraschall-Gerät.

Wird der Zahnstein per Hand entfernt und hat sich sehr grober Zahnstein am Gebiss des Hundes angeheftet, eignet sich eine Zahnstein-Entfernungszange, um den groben Zahnstein abzusprengen. Danach werden mit dem Zahnreiniger (Scaler) feinere Zahnstein-Beläge vom Zahnschmelz und aus den Zahn-Zwischenräumen beseitigt.

Die Tierärztin oder der Tierarzt säubert die Region unter dem Zahnfleisch des Hundes und benutzt für die Zahnfleisch-Taschen eine zusätzliche Spüllösung. Ist das Gebiss des Hundes von Parodontose befallen, werden freiliegende Zahnwurzeln geglättet und lose Zähne vom Kiefer entfernt.

Bei einer Zahnstein-Entfernung mittels Ultraschall werden über einen kleinen Meißel Ultraschall-Wellen auf den Zahn übertragen. Dabei splittert der Zahnstein ab und lässt sich anschließend mit Wasser wegspülen.

Sind die Zähne des Hundes frei von Zahnstein und Plaque, glättet die Tierärztin oder der Tierarzt die Zahnoberfläche, die durch die Zahnreinigung aufgeraut worden ist, mit einem Poliermittel. Diese Politur verhindert, dass sich auf dem Zahnschmelz nach kurzer Zeit wieder neue Beläge bilden.

Prognose:

Wie ist die Prognose von Zahnstein beim Hund?

Wird der Zahnstein beim Hund rechtzeitig entfernt und pflegt man regelmäßig das Gebiss des Hundes nach den tierärztlichen Empfehlungen, ist die Prognose gut. Es empfiehlt sich, täglich die Zähne des Hundes mit einer Tier-Zahnbürste und einer für Hunde geeigneten Zahncreme zu reinigen (Zahnreinigung).

Außerdem ist es sinnvoll, das Gebiss des Hundes in regelmäßigen zeitlichen Abständen von einer Tierärztin oder einem Tierarzt kontrollieren zu lassen. Komplikationen, die unter Umständen bei einer professionellen Zahnreinigung auftreten, sind allgemeine Risiken der Narkose sowie Zahnfleisch-Blutungen.

Werden dagegen Zahnstein-Ablagerungen und Zahnbeläge am Gebiss des Hundes längerfristig nicht entfernt, so lagern sich möglicherweise in relativ kurzer Zeit neue Zahnbeläge an, die durch den Kontakt mit Kalksalzen aus dem Speichel zu neuem Zahnstein mineralisieren.

Wenn sich Zahnstein und bakterielle Zahnbeläge weiterhin ausbreiten, kommt es womöglich zu Entzündungen und Blutungen des Zahnfleischs sowie zur Bildung eitriger Zahnfleisch-Taschen.

Grobe Zahnstein-Ablagerungen am Gebiss des Hundes drängen unter Umständen zusätzlich das Zahnfleisch zurück und es entsteht eine Parodontose. Diese Zerstörung des Zahnhalte-Apparats lässt sich zwar durch eine Behandlung aufhalten, aber nicht mehr heilen.

Ferner rufen Ablagerungen von Zahnstein und Zahnbelag, die dauerhaft nicht entfernt werden, möglicherweise Stoffwechselerkrankungen und Entzündungen im Körper des Hundes hervor.


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