Unsere beste Zeit ist jetzt! Wenn der Hund in die Jahre kommt…

Bildquelle: Lena Strohm
  • Auch bei unseren Hunden ist das Altern mit verschiedenen Veränderungen verbunden, die alle Lebensbereiche betreffen.
  • Wenn wir unsere Tiere eng begleiten, aufmerksam beobachten und gezielt unterstützen, können sie auch in ihrer Seniorenzeit noch fit, beweglich und voller Lebensfreude sein.
  • Ein häufiges Problem beim älteren Hund ist die Arthrose. Sie geht mit einem zuneh­men­den Verschleiß des Gelenkknorpels einher. Schmerzen und nachlassende Beweg­lichkeit sind die Folgen.
  • Arthrose ist nicht heilbar, kann aber behandelt werden. Die Therapie sollte dabei nicht nur Schmerzen und Entzündungen lindern, sondern vor allem auch den Gelenkknorpel und damit die Beweglichkeit des Hundes so lange wie möglich erhalten und schützen.
  • Neben einer Schmerztherapie zur Linderung akuter Schmerzen empfiehlt sich als Lang­zeittherapie z. B. ein biologisches Tierarzneimittel mit aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen wie Beinwell, Arnica und Schwefel. Die Inhaltsstoffe besitzen ent­zündungshemmende, schmerzstillende, vor allem aber auch knorpelschützende und re­generative Eigenschaften. Biologische Tierarzneimittel sind sehr gut verträglich und können auch gut mit anderen Präparaten kombiniert werden.

Früher voller Energie und Tatendrang, heute ruhiger und gemächlich: Beim alternden Hund ändert sich vieles. Wie aber äußert sich der Alterungsprozess? Und vor allem: Was können wir für unsere Tiere tun, damit sie auch in ihrer Seniorenzeit fit und beweg­lich bleiben und wir gemeinsam noch viel Freude haben? Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein stabiler, gesunder Bewegungsapparat. Und um diesen zu erhalten, können wir zum Glück einiges tun.

Altern ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Vorgang. Genau wie bei uns Menschen be­trifft er auch bei Hunden nach und nach sämtliche Lebensbereiche. Erste Alterserscheinungen erkennen wir vielleicht an den ersten grauen Haaren oder nachlassender Bewegungsfreude. Weniger offensichtliche Anzeichen können geringerer Appetit, Zahnprobleme, Gewichtszu­nahme oder häufigere Infekte sein, weil die Abwehrkräfte nachlassen. Trotz allem beschreiben viele Hundebesitzer das Leben mit einem Senior als besondere Erfahrung, weil die Beziehung inniger und intensiver wird. Die gute Nachricht: Wenn wir unseren Liebling eng begleiten, auf­merksam beobachten und gezielt unterstützen, kann der Herbst des Hundelebens zu einer wunderschönen Zeit für Vier- und Zweibeiner werden. 

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Wie das Knirschen ins Gelenk kommt

Lebensfreude bedeutet für Hunde vor allem Bewegung. Da sich auch der Bewegungsapparat mit den Jahren verändert, steht er beim älteren Hund im Fokus. Besonders gilt dies für die Gelenke, deren als „Stoßdämpfer“ dienende Knorpelschicht sich zunehmend abnutzt und an Elastizität verliert. Gleichzeitig wird weniger Gelenkflüssigkeit, auch Gelenkschmiere genannt, produziert. All diese Veränderungen führen dazu, dass Schäden am Knorpel entstehen kön­nen. Die Reibung im Gelenk verursacht Schmerzen und wiederkehrende Entzündungen för­dern den Abbau des Knorpels zusätzlich. Ein Teufelskreis! Schlecht ausgeheilte Verletzungen, über- und fehlbelastete Gelenke sowie Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen die­sen Prozess, da der Gelenkknorpel wie ein Schwamm funktioniert: Nur durch regelmäßige Be- und Entlastung nimmt er Gelenkflüssigkeit auf, die ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Ohne Bewegung schreitet Arthrose deshalb schneller voran.

Wie zeigt sich Arthrose beim Hund?

Am Anfang einer Arthrose merken Besitzer*in und Hund meist noch nicht viel. Vielleicht geht der Hund nicht mehr so gerne spazieren oder zeigt erste Probleme beim Aufstehen und Able­gen. Schreitet der Knorpelabbau voran, werden die Probleme unübersehbar: Häufig kommt es zu einem deutlichen Einlaufen nach längerem Liegen, das Treppensteigen fällt zunehmend schwerer und der Hund schwankt beim Laufen in der Hinterhand. In dieser Phase haben Hunde zudem oft Schwierigkeiten, das Bein zu heben, sich hinter dem Ohr zu kratzen oder sich zu wälzen. Und auch wenn Hunde schmerzempfindlich auf Berührungen bestimmter Mus­keln oder Gelenke reagieren, kann das ein Hinweis auf Arthrose sein. Ausgeprägte Fälle von Arthrose äußern sich so gut wie immer als Lahmheit.

Bei der Arthrose-Therapie immer an Knorpelschutz denken

Beim Verdacht auf Arthrose kann die Tierärztin oder der Tierarzt mittels Begutachtung in der Bewegung, gründlichem Abtasten und bildgebenden Verfahren wie Röntgen eine genaue Di­agnose stellen und eine geeignete Therapie einleiten. Zwar ist Arthrose nicht heilbar, weil der Knorpel dauerhaft geschädigt wird – sie kann aber behandelt werden. Weil die Therapie in der Regel für den Rest des Lebens notwendig ist, sollte sie gut verträglich, einfach anzuwenden und möglichst nebenwirkungsfrei sowie mit anderen Produkten bzw. Arzneimitteln kombinier­bar sein. Wichtig ist, dass die Behandlung nicht allein auf die Linderung von Schmerzen und Entzündungen abzielt. Vielmehr sollte sie auch den Gelenkknorpel und damit die Beweglich­keit des Hundes so lange wie möglich erhalten und schützen. Neben einer Schmerztherapie empfiehlt sich als Langzeittherapie deshalb die zusätzliche Gabe von Tierarzneimitteln, die den Gelenkknorpel schützen. Gut geeignet sind zum Beispiel biologische Tierarzneimittel mit aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen wie Beinwell, Arnica und Schwefel. Diese Wirkstoffe besitzen entzündungshemmende, schmerzstillende, vor allem aber auch knorpelschützende und regenerative Eigenschaften. Zudem sind biologische Tierarzneimittel sehr gut verträglich und können auch gut mit anderen Präparaten kombiniert werden.

Was tut dem Hund mit Arthrose gut?

  • Da der Gelenkknorpel nur durch Aktivität ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, brauchen Hunde mit Arthrose regelmäßige Bewegung. Wichtig ist, dass der Hund da­bei nicht überfordert wird. Gut geeignet sind daher mehrere kleine, entspannte und über den Tag verteilte Gassirunden. Auch Schwimmen tut dem Senior gut, da die Ge­lenke im Wasser besonders schonend bewegt werden.
  • Genauso wichtig wie körperliche Auslastung ist aber auch die geistige Beschäftigung. Such- und Intelligenzspiele oder Balanceübungen eignen sich zum Beispiel gut, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu fördern.
  • Wichtig ist außerdem, dass der Hundesenior ausreichend Ruhepausen bekommt. Da­für sind feste Liegeplätze ideal, an die er sich jederzeit zurückziehen kann.
  • Übergewicht sollte mit einer entsprechenden Fütterung abgebaut bzw. vermieden werden, wobei aber immer auf die optimale Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen zu achten ist.

Grundsätzlich gilt es, den Senior stets gut im Blick zu behalten und auf Verhaltensänderungen zu achten. Zudem sollte der Vierbeiner ein- bis zweimal im Jahr gründlich von der Tierärz­tin/vom Tierarzt untersucht werden, um seine Gesundheit auch im Alter bestmöglich zu unter­stützen und zu erhalten und Arthrosen frühzeitig zu erkennen.

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