Magendrehung beim Hund

Vorbeugen:

Wie kann man einer Magendrehung beim Hund vorbeugen?

Einer Magendrehung beim Hund kann man als Tierbesitzerin oder Tierbesitzer nur bedingt vorbeugen, da viele verschiedene Ursachen diese Erkrankung auslösen können und die genauen Gründe für die Entstehung noch unklar sind. Tierärztinnen und Tierärzte empfehlen, Hunden lieber mehrmals täglich kleinere Portionen zu füttern, statt die Gesamtmenge einmal am Tag zu geben.

Außerdem sollte man verhindern, dass der Hund kurz nach der Fütterung tobt und sich über den Rücken rollt. Da starker Stress als ein möglicher Auslöser der Magendrehung beim Hund diskutiert wird, ist es ratsam, Situationen zu vermeiden, in denen der Hund sich stark gestresst und beängstigt fühlt.

Wann zum Tierarzt?

Muss ein Hund mit einer Magendrehung zum Tierarzt?

Die Magendrehung beim Hund ist eine der häufigsten lebensbedrohlichen Notfallsituationen beim Hund. Je schneller der Hund bei einer Tierärztin oder einem Tierarzt vorgestellt und behandelt wird, desto höher ist die Chance, dass er überlebt.

Beginnt der Hund zu würgen, erfolglos zu brechen und wird sein Bauch hart und aufgetrieben, ist es ratsam, ihn schnellstmöglich zum Tierarzt zu bringen. Ohne Operation verläuft eine Magendrehung beim Hund innerhalb weniger Stunden tödlich.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. vet. Iris Kiesewetter
Datum der letzten Aktualisierung: Oktober 2021
Quellen:
Baumgärtner, W. Gruber, A.D.: Spezielle Pathologie für die Tiermedizin. Thieme 2020
Kohn, B. et al.: Praktikum der Hundeklinik, Enke, Stuttgart 2018
Ettinger, S.J., Feldmann, E.C.: Textbook of Veterinary Internal Medicine. Saunders, St. Louis, Missouri 2009

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