Hot Spot beim Hund

Diagnose:

Hund mit Halskragen
Um den Hund am weiteren Lecken der Hot Spots zu hindern, ist gegebenenfalls ein Halskragen nötig. Foto: vetproduction

Wie wird ein Hot Spot beim Hund diagnostiziert?

Ein Hot Spot beim Hund lässt sich in der Regel bereits anhand des äußeren Erscheinungsbilds diagnostizieren. Die Tierärztin oder der Tierarzt sieht sich die betroffenen Stellen an und erkundigt sich nach dem Krankheitsverlauf. Eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) ist nur selten notwendig.

Darüber hinaus ist es erforderlich, andere Hautkrankheiten beim Hund auszuschließen: Gegen eine Entzündung der Haarfollikel (Follikulitis) beispielsweise sind die Behandlungsmethoden, die bei einem Hot Spot zum Einsatz kommen, wirkungslos.

Behandlung:

Was tun bei einem Hot Spot beim Hund?

Zur Linderung eines Hot Spots werden die betroffenen Haustellen zunächst rasiert und die Haut anschließend mit desinfizierenden und trocknenden Medikamenten behandelt. Um die Behandlung leichter durchzuführen, erhält der Hund gegebenenfalls ein Beruhigungsmittel.

Außerdem muss die Ursache des Juckreizes beseitigt werden. Um den Hund am weiteren Lecken der Hot Spots zu hindern, ist gegebenenfalls ein Halskragen nötig.

Nach der Behandlung darf der Hund wieder nach Hause. Es ist jedoch erforderlich, die Hautentzündungen über mehrere Tage hinweg täglich zu desinfizieren. Welche Salbe hilft bei einem Hot Spot? Darüber, welche Salbe zur Behandlung des Hot Spots am besten geeignet ist, wird Sie die Tierärztin oder der Tierarzt aufklären. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine kortisonhaltige Salbe handeln. Denn trocknende Medikamente, Kortison-haltige Cremes und sogenannte Adstringenzien beschleunigen die Heilung und kommen daher ebenfalls mehrere Tage lang zum Einsatz.

Auch eine Kühlung der entzündeten Hautstellen mit kalten Umschlägen ist hilfreich. Unter Umständen erhält der Hund Antibiotika gegen eine zusätzliche Infektion mit Bakterien.

Prognose:

Wie lange dauert ein Hot Spot beim Hund?

Je nach Schwere und Ursache eines Hot Spots dauert es unterschiedlich lang, bis es vollständig verheilt ist. Die Prognose eines Hot Spots beim Hund ist grundsätzlich günstig, wenn er frühzeitig behandelt wird. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch, dass auch die Ursache des Hot Spots gefunden beziehungsweise bekämpft wird.

Hat der Hund beispielsweise Flöhe, so ist eine zusätzliche Behandlung dieser Parasiten erforderlich. Geschieht das nicht, so heilen die Hot Spots langsamer oder im schlimmsten Fall gar nicht ab. Zudem erhöht sich das Risiko, dass der Hund erneut Hot Spots bekommt, wenn die Ursache nicht beseitigt wird.

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