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Canine Herpes-Virus-Infektion (Welpensterben)

 

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Vorbeugen:

Wie kann man der Caninen Herpes-Virus-Infektion (Welpensterben) vorbeugen?

Um der Caninen Herpes-Virus-Infektion (Welpensterben) vorzubeugen, ist eine einwandfreie Aufzucht und Haltung der Welpen sehr wichtig. Gerade in größeren Hundezuchten empfiehlt es sich, die Hündinnen tierärztlich untersuchen zu lassen. Hündinnen, die bisher keinen Kontakt mit dem Caninen Herpes-Virus hatten und sich in der Trächtigkeit infizierten, sind am anfälligsten. Sie haben selbst keine schützenden Antikörper, die sie an ihre Welpen weitergeben können. Eine Infektion in der Trächtigkeit führt dann zu Fehlgeburten oder zur Geburt von lebensschwachen Welpen.

Tierärzte unterscheiden Muttertiere mit schützenden Antikörpern (seropositiv), die vor der Trächtigkeit schon Kontakt mit dem Caninen Herpes-Virus hatten, und Tiere ohne Antikörper (seronegativ), die vor der Trächtigkeit noch keinen Kontakt mit dem Herpes-Virus hatten. Während der Trächtigkeit und in den ersten drei Wochen nach der Geburt sollte der Züchter die seronegativen von den seropositiven Hündinnen trennen. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Muttertiere ohne Antikörper sich mit dem Caninen Herpes-Virus anstecken und ihre Welpen verlieren.

In Deutschland wird empfohlen, Zuchthündinnen gegen das Canine Herpes-Virus zu impfen. Die Impfung gewährleistet einen ausreichenden Antikörper-Schutz für sie und ihre Welpen. Sie sollte zum Deckzeitpunkt, und eine Auffrischung ein bis zwei Wochen vor dem zu erwartenden Geburtstermin erfolgen. Die Impfung gegen die Canine Herpes-Virus-Infektion ist die einzige Impfung, die während der Trächtigkeit durchgeführt werden darf.

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Wann zum Tierarzt?

Muss ein Hund mit Caniner Herpes-Virus-Infektion (Welpensterben) zum Tierarzt?

Ein Hund, der sich mit dem Caninen Herpes-Virus infiziert hat, zeigt entsprechend seines Alters und seiner Abwehrlage unterschiedliche Symptome. Bei Welpen, die in den ersten Tagen nach der Geburt lebensschwach sind, nicht saugen wollen und jammern, ist in jedem Fall ein Besuch beim Tierarzt notwendig. Es könnte sich um eine Canine Herpes-Virus-Infektion, aber auch um eine andere Erkrankung, handeln. Der Tierarzt kann die Ursache abklären und die Welpen entsprechend behandeln.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. vet. Iris Kiesewetter
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2011
Quellen:
Ettinger, S.J., Feldmann, E.C.: Textbook of Veterinary Internal Medicine. Saunders, St. Louis, Missouri 2017
Suter, P.F. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Enke, Stuttgart 2017
Tilley, L.P.: Blackwell’s Five-Minute Veterinary Consult: Canine and Feline. John Wiley & Sons, Ames, Iowa 2015
Friedrich-Löffler-Institut: StIKo Vet. Empfehlungen zur Impfung von Kleintieren. Stand: März 2017. https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00002247/Impfleitlinie_Kleintiere_2017-03-03.pdf (Letzter Abruf: Februar 2018)

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