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Bandscheibenvorfall beim Hund

 

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Diagnose:

Wie wird ein Bandscheibenvorfall beim Hund diagnostiziert?

Der Tierarzt kann den Verdacht für einen Bandscheibenvorfall beim Hund anhand einer neurologischen Untersuchung feststellen. Daran schließt sich eine Röntgen-Untersuchung der Wirbelsäule an. Die typischen Symptome für einen Bandscheibenvorfall beim Hund können auch durch andere Störungen im Rücken hervorgerufen werden, beispielsweise durch Entzündungen, Wirbelbrüche, Infarkte und Tumoren.

Um die genaue Diagnose für einen Bandscheibenvorfall beim Hund stellen zu können, ist es sinnvoll, weitere Untersuchungen durchzuführen, etwa eine Magnet-Resonanz-Tomografie, eine Computertomografie oder eine spezielle Röntgen-Untersuchung mit einem Kontrastmittel (Myelografie). Dadurch kann der Rückenmarkskanal und die eventuell vorhandene Engstelle sichbar gemacht werden. Für die Myelografie muss der Hund in Vollnarkose gelegt werden.

Behandlung:

Wie kann ein Bandscheibenvorfall beim Hund behandelt werden?

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beim Hund richtet sich vorwiegend nach dem Schweregrad. Bei einem leichten Bandscheibenvorfall beim Hund ohne Lähmungserscheinungen und mit normaler Blasen- und Darmfunktion ist oft eine Behandlung mit schmerzstillenden Medikamenten und strikter Ruhighaltung und anschließender Physiotherapie ausreichend.

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Tritt keine Besserung der Symptome ein, löst der Bandscheibenvorfall beim Hund Lähmungen der Gliedmaßen aus, leidet das Tier unter starken Schmerzen oder kann er Blase und/oder Darm nicht mehr kontrolliert entleeren, ist eine Operation des Bandscheibenvorfalls sinnvoll. Diesen Eingriff sollte nur ein spezialisierter Tierarzt vornehmen.

Nach der Operation ist eine mehrwöchige Regeneration erforderlich. Während dieser Zeit sollte man als Besitzer darauf achten, dass der Hund sich nicht überlastet (nicht Springen oder Treppensteigen), aber auch spezielle Physiotherapie erhält, um die Muskulatur zu stärken.

Prognose:

Wie ist die Prognose bei einem Bandscheibenvorfall beim Hund?

Die Prognose hängt davon ab, wie ausgeprägt der Bandscheibenvorfall beim Hund ist und inwieweit umliegendes Nervengewebe geschädigt ist. Leichte Bandscheibenvorfälle ohne Lähmungen, die schnell erkannt und behandelt werden, haben eine bessere Prognose als spät erkannte Bandscheibenvorfälle mit starken Lähmungserscheinungen.

Manchmal können motorische Einschränkungen zurückbleiben, die sich etwa in einem wackelnden Gang oder einem Nachziehen eines Vorder- oder Hinterbeins äußern. In besonders schweren Fällen, etwa wenn der Hund Blase und Darm nicht mehr eigenständig entleeren kann und keine Aussichten auf Besserung mehr besteht, sollten Tierarzt und Tierhalter auch darüber sprechen, ob Einschläfern sinnvoll ist.

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