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Augenausfluss (Epiphora) beim Hund

 

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Diagnose:

Hund Augenuntersuchung
Der Tierarzt sucht bei Augenausfluss nach Fremdkörpern oder Verletzungen. Foto: vetproduction

Wie wird Augenausfluss (Epiphora) beim Hund diagnostiziert?

Zunächst führt der Tierarzt eine ausführliche Augenuntersuchung durch, um die Ursache des Augenausflusses (Epiphora) beim Hund herauszufinden. Dabei sucht er gezielt nach Fremdkörpern, Verletzungen und sichtbaren Tumoren. Zusätzlich kann er einen Abstrich der Bindehaut nehmen. Auf diese Weise lassen sich Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze als Krankheitsursache nachweisen.

Mithilfe eines speziellen Färbetests (Fluoreszein-Tests) kann der Tierarzt feststellen, ob der Tränenkanal des Hundes verstopft ist. Hierzu träufelt er dem Hund den grünlichen Farbstoff Fluoreszin ins Auge. Wenn sich der Farbstoff als kleiner Tropfen an der Nase absondert, ist der Tränenkanal durchlässig. Bei Verdacht auf Staupe als Ursache des Augenausflusses beim Hund sind verschiedene Tests notwendig, beispielsweise spezielle Blutuntersuchungen oder eine Untersuchung der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquoruntersuchung). In der Regel liegen bei Staupe jedoch auch weitere Krankheitszeichen vor.

Behandlung:

Wie kann Augenausfluss (Epiphora) beim Hund behandelt werden?

Die Behandlung von Augenausfluss (Epiphora) beim Hund richtet sich nach der Ursache. Sind Bakterien oder Pilze Auslöser des Augenausflusses, verordnet der Tierarzt antibiotische (gegen Bakterien wirksame) oder antimykotische (gegen Pilze wirksame) Augentropfen oder Augensalben. Tritt der Augenausfluss beim Hund als Begleitsymptom einer Erkältung auf, verschwinden die Beschwerden zumeist nach einigen Tagen von alleine, wenn die Erkältung abgeklungen ist.

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Wenn der Augenausfluss beim Hund mit einer Allergie zusammenhängt, sollte die allergieauslösende Substanz möglichst gemieden werden. In hartnäckigen Fällen kann auch eine Hyposensibilisierung helfen. Augenreizungen infolge von Fremdkörpern und Verletzungen lassen sich gut mit entzündungshemmenden Augensalben behandeln. Tumoren, starke Hornhaut-Veränderungen und Fehlstellungen der Augenlider muss der Tierarzt unter Umständen operativ behandeln.

Prognose:

Wie ist die Prognose, wenn der Hund Augenausfluss (Epiphora) hat?

Augenausfluss (Epiphora) beim Hund bessert sich zumeist rasch, sobald die Krankheitsursache behoben ist. Leidet der Hund unter einer Allergie, zum Beispiel gegen Hausstaub-Milben, kann es unter Umständen einige Zeit dauern, bis der Augenausfluss abklingt.

Rassebedingte Veränderungen der Augenlider führen häufig zu einem dauerhaften Augenausfluss. Hier kann unter Umständen eine Operation helfen, die Beschwerden langfristig zu beseitigen.

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