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Arthritis beim Hund

 

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Diagnose:

Hund Massage

Leichte Bewegung, Physiotherapie und Massagen können den Heilungsprozess sinnvoll unterstützen. Foto: vetproduction

Wie wird eine Arthritis (Gelenkentzündung) beim Hund diagnostiziert?

Der Tierarzt kann eine Arthritis (Gelenkentzündung) beim Hund zumeist schon an den äußeren Symptomen erkennen. Um Verletzungen des Gelenks, eine Arthrose (Gelenkverschleiß, Gelenkschwund) und andere Ursachen der Beschwerden auszuschließen, führt er eine Röntgen-Untersuchung des betroffenen Gelenks durch. In manchen Fällen ist zusätzlich eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) erforderlich.

Ergänzend dazu kann der Tierarzt dem Hund Blut abnehmen und auf bestimmte Faktoren hin untersuchen, die auf eine rheumatoide Arthritis hinweisen. Eine Untersuchung der Gelenkschmiere (Synovia) gibt Aufschluss darüber, ob eine infektiöse Arthritis vorliegt. Hierzu punktiert der Tierarzt das Gelenk des Hundes mit einer speziellen Nadel und entnimmt eine Probe der Gelenkschmiere, die anschließend im Labor untersucht wird. Auf diese Weise lässt sich auch der jeweilige Krankheitserreger feststellen.

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Behandlung:

Wie kann eine Arthritis (Gelenkentzündung) beim Hund behandelt werden?

Bei einer Arthritis (Gelenkentzündung) verabreicht der Tierarzt dem Hund entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente. Bei einer starken Entzündung spült er das betroffene Gelenk mit einer sterilen Lösung aus und kann so direkt entzündungshemmende Mittel ins Gelenk einbringen. Sind Bakterien Verursacher der Arthritis, erhält der Hund Antibiotika.

Kühlende Umschläge um das erkrankte Gelenk des Hundes können bei einer Arthritis außerdem kurzfristig Linderung verschaffen. Leichte Bewegung, Physiotherapie und Massagen können den Heilungsprozess sinnvoll unterstützen. In dieser Zeit sollten Spaziergänge nur wenige Minuten dauern, um das Gelenk zu schonen. Als Besitzer sollte man daher darauf achten, dass der Hund weder springt noch Treppen steigt.

Prognose:

Wie ist die Prognose, wenn der Hund eine Arthritis (Gelenkentzündung) hat?

Eine Arthritis (Gelenkentzündung) kann beim Hund unterschiedlich verlaufen. Die Prognose hängt dabei von der jeweiligen Ursache der Gelenkentzündung und vom Zeitpunkt der Diagnose und Therapie ab. Eine schnell erkannte und behandelte Arthritis hat in der Regel eine recht günstige Prognose. Ist das Gelenk jedoch bereits so angegriffen, dass es zu bleibenden Schäden kommt, kann eine operative Gelenkversteifung sinnvoll sein.

Wenn der Hund an einer chronischen rheumatoiden Arthritis leidet, ist eine Heilung nicht möglich. Meist lässt sich jedoch mithilfe von Medikamenten eine gute Lebensqualität für den Hund erreichen.

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