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Abszess (Eitergeschwür) beim Hund

 

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Diagnose:

Hund Operation

Bei einem inneren Abszess kann eine Operation notwendig sein. Foto: vetproduction

Wie wird ein Abszess (Eitergeschwür) beim Hund diagnostiziert?

Einen Abszess unter der Haut des Hundes ertastet der Tierarzt mit den Händen. Eine Probe des Inhaltes – die der Tierarzt zum Beispiel mithilfe einer Spritze entnimmt – zeigt, ob die Schwellung mit eitriger Flüssigkeit gefüllt ist. Vielfach ist eine Eintrittpforte in Form von Kratz-, Biss- oder Einstichstellen erkennbar.

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Zur Diagnose eines inneren Abszesses beim Hund setzt der Tierarzt in der Regel bildgebende Verfahren wie Ultraschall-Untersuchungen oder Röntgen-Untersuchungen ein.

Behandlung:

Wie kann ein Abszess (Eitergeschwür) beim Hund behandelt werden?

Um einen Abszess beim Hund zu behandeln, rasiert der Tierarzt zunächst das Fell über der betroffenen Stelle. Anschließend eröffnet er den reifen Hautabszess und entleert die eitrige Flüssigkeit nach außen. Je nach Größe des Abszesses und dem Allgemeinzustand des Hundes wird dieser dabei entweder örtlich betäubt oder es ist eine Vollnarkose nötig. Nach der Eröffnung des Abszesses spült der Tierarzt die Wunde mit einer Desinfektionslösung (z.B. mit Chlorhexidin) gründlich aus.

Gegen eine mögliche Blutvergiftung nach der Eröffnung des Abszesses verordnet der Tierarzt dem Hund in der Regel ein Antibiotikum (z.B. Amoxicillin, Clindamycin), bis die Wunde verheilt ist. Es empfiehlt sich, die Wunde regelmäßig zu reinigen und Schorf und Eiter zu entfernen. Ist durch den Abszess eine größere Wundhöhle entstanden, legt der Tierarzt eine Drainage: Wundsekret, das sich eventuell noch nach dem Eingriff bildet, kann über die Drainage nach außen ablaufen. Falls der Hund Schmerzen hat, kann der Tierarzt ein Schmerzmittel verordnen. Einen inneren Abszess behandelt der Tierarzt entweder mit Antibiotika oder er entfernt ihn operativ.

Prognose:

Wie ist die Prognose für einen Hund mit einem Abszess (Eitergeschwür)?

Wird der Abszess beim Hund entsprechend behandelt, heilt dieser in der Regel ohne weitere Komplikationen aus. Komplikationen treten auf, wenn der Abszess aufreißt und die eitrige Flüssigkeit ins Gewebe oder in die Blutbahn gelangt. Dann können eine lebensbedrohliche Blutvergiftung (Sepsis) oder weit reichende Entzündungen auftreten.

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