Tierportrait: Englischer Cockerspaniel

Der Cockerspaniel ist ein beliebter Haus- und Familienhund. Welche Eigenschaften hat er und welche rassetypischen Krankheiten gibt es?
Englischer Cockerspaniel
Eine junge Englische Cockerspaniel-Hündin. Foto: vetproduction

Der Englische Cockerspaniel ist ein Jagdhund und hierzulande ein beliebter Haus- und Familienhund. Wer sich für einen Cocker Spaniel interessiert, fragt sich: „Sind Cocker Spaniel schwer zu erziehen“ und „Ist der Cocker Spaniel ein Hund für Anfänger?“ Der Cocker Spaniel ist leicht zu erziehen und eignet sich daher auch für Anfänger. Welche Eigenschaften der Englische Cockerspaniel hat und von welchen rassetypischen Erkrankungen diese Hunde betroffen sind, erfahren Sie im folgenden Tierportrait.

Charakter: Der Englische Cockerspaniel ist ein fröhlicher, anhänglicher und intelligenter Hund. Für wen eignet sich ein Cocker Spaniel? Er ist ein Jagdhund, Stöberhund und guter Apportierer, der sich auch als Familienhund und Haushund eignet. Cockerspaniel brauchen viel Auslauf und eine konsequente Erziehung, da sie mitunter etwas eigensinnig sind.

Größe: Englische Cockerspaniel sind durchschnittlich etwa 38 bis 40 Zentimeter groß (Schulterhöhe). Die Rüden sind meist etwas größer als die Hündinnen.

Gewicht: Der Englische Cockerspaniel wiegt normalerweise etwa 12 bis 15 kg. Cockerspaniel gelten als äußerst gefräßig und neigen dazu, bei falscher Fütterung schnell dick zu werden. Achten Sie daher darauf, Ihren Hund gesund und artgerecht zu ernähren und ihm viel Auslauf zu gewähren.

Fell: Englische Cockerspaniel gibt es in ein-, zwei- oder dreifarbigem Fell; nämlich den Fellfarben rot, braun und schwarz, blauschimmel, orangeschimmel und braunschimmel, schwarz-weiß, orange-weiß und braun-weiß sowie dreifarbig (tricolor). Das Fell der Cockerspaniel sollte gepflegt und regelmäßig gekämmt oder gebürstet werden.

Rassetypische Erkrankungen: Viele Englische Cockerspaniel sind sehr robust. Sie werden durchschnittlich etwa 12 bis 15 Jahre alt. Cockerspaniel neigen allerdings zu einigen rassetypischen Krankheiten. Tierärztinnen und Tierärzte sprechen von einer Krankheitsdisposition. Das bedeutet, diese Krankheiten können – müssen aber keinesfalls – bei einem Cockerspaniel auftreten.

Wie viel kostet ein Cocker Spaniel? Wie viel ein Cocker Spaniel kostet, kann von Züchter zu Züchter verschieden sein. Wenn man sich einen reinrassigen Hund wünscht, sollte man aber immer ein gewisses Budget einplanen. Manchmal hat man aber auch die Möglichkeit, einen Cocker Spaniel aus dem Tierheim zu adoptieren. Dort zahlt man üblicherweise nur eine Schutzgebühr.  

Zu den rassetypischen Krankheiten des Englischen Cockerspaniels zählen unter anderem:

Diskutiert wird auch eine Neigung einiger (vor allem roter) Cockerspaniel zu aggressivem Verhalten wie der sogenannten Cockerwut, bei der es zu anfallsweise auftretender, grundloser Aggressivität kommt. Sprechen Sie am besten mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt, wenn Ihr Hund sich auffällig verhält und lassen Sie mögliche Erkrankungen bei Ihrem Cockerspaniel abklären.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. Martin Waitz
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2023
Quellen:
Baumgärtner, W. Gruber, A.D.: Spezielle Pathologie für die Tiermedizin. Thieme 2020
Kohn, B. Schwarz, G.: Praktikum der Hundeklinik. Enke Verlag 2018
Baumgärtner, W.: Klinische Propädeutik der Haus- und Heimtiere. Enke, 2017
Hegewald-Kawich, H.: Hunderassen von A bis Z. Gräfe Und Unzer, 2015

Gough, A.: Rassedispositionen bei Hund und Katze. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH 2008